135x10_tmobile_claim.png

Blog abonnieren

09.01.2018     Marcel Henrich

Das Jahr 2017 war in vielerlei Hinsicht ein besonders ereignisreiches. Die neue EU-Roaming Regelung, eine größere Lösungsvielfalt im Fuhrparkmanagement, der Startschuss für den österreichweiten Rollout von NarrowBand IoT, die Vorbereitung auf das bevorstehende Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung, neue Erfolgsgeschichten unserer Kunden und zuletzt die Übernahme von UPC Austria. Lesen Sie unseren Rückblick 2017 und noch ein Frohes Neues Jahr!

Die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU, die ab dem 15. Juni des Vorjahres schlagend wurden, hat für Mobilfunkkunden wie für Provider große Veränderungen bedeutet. Kunden können seither ihren Inlandstarif auch im EU-Ausland nutzen. Das bedeutet vor allem für Geschäftsreisende oder Unternehmen mit ausländischen Firmensitzen eine große Verbesserung und eröffnet neue Potentiale.

Durch die sogenannte Fair Use Policy soll dabei sichergestellt werden, dass die in Verträgen enthaltenen Leistungen überwiegend im Inland und nicht im Ausland genutzt werden. Schließlich ist es nicht Ziel der EU-Richtlinie, einen einzigen Mobilfunkmarkt mit einheitlichen Preisen in ganz Europa zu schaffen. Anders als bei den Sprachminuten und SMS gilt nicht das ganze Inlandsdatenvolumen automatisch auch im EU-Ausland. Eine von der EU-Kommission definierte Formel berechnet den vom Inlandsdatenvolumen zulässigen Anteil für das EU-Roaming. Die Höhe des EU-Datenvolumens richtet sich dabei nach der Höhe der Grundgebühr des jeweiligen Tarifs. Über ein entsprechendes App wie "Mein T-Mobile" können Kunden zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über ihre Freieinheiten behalten.

Neue Möglichkeiten im Fuhrparkmanagement

Mit ausgewählten Partnern bietet T-Mobile Austria seit 2017 erweiterte Lösungen für das Fuhrparkmanagement an, welche sowohl die Verwaltung von Fahrzeug- und Gerätebestand als auch die Einsatzplanung für die Mitarbeiter abdeckt. Am Beispiel einer Baustellensituation lassen sich die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten besonders bildhaft darstellen. Wie viele LKW sind morgen verfügbar? Haben die Monteure genügend einsatzfähige Schlagbohrhämmer auf der Baustelle? Und ist der Spezialbagger eigentlich schon auf dem Weg zu seinem neuen Einsatzort? Um den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen brauchen Baustellenleiter, Disponenten und Fuhrparkmanager zahllose Informationen, möglichst in Echtzeit. Und das nicht nur im Büro am PC, sondern auch direkt auf der Baustelle oder auf dem Weg von einem Projekt zum nächsten.

Die Lösung für all diese Fragen bietet mobiles Ressourcenmanagement, das Fahrzeuge und Geräte ortet, deren Zustand protokolliert sowie mittels regelbasierten Alarmen den Verantwortlichen unter die Arme greift. Automatisch übertragene Statusmeldungen vereinfachen die Disposition des Fuhrparks und des Gerätebestandes, helfen bei der Planung von Wartungszyklen und tragen dazu bei, Diebstähle zu entdecken oder gar zu verhindern. Kürzere Stillstandszeiten und eine schnellere Verfügbarkeit tragen dazu bei, dass die Disposition den Einsatz von Fahrzeugen und Maschinen optimieren kann – und der Flottenbestand reduziert werden kann, was Investitions- und Betriebskosten reduziert.

NB-IoT macht Internet der Dinge effizienter

Einen großen Durchbruch brachte das Jahr 2017 für Unternehmen, die sich endlich auch die Vorteile und Möglichkeiten vom Internet der Dinge (IoT) zunutze machen wollen. Das Zauberwort heißt dabei NarrowBand IoT oder kurz NB-IoT. Die Funktechnologie NB-IoT zählt zu den vielversprechendsten Innovationen im Bereich der M2M-Kommunikation für das Internet der Dinge.

Die Übertragungsbandbreite von 180 kHz wurde gewählt, um Use Cases anzusprechen, die nur niedrige Datenraten übertragen und gleichzeitig eine hohe Latenztoleranz – also eine längere Antwortzeit im Netz – haben. Ob zum Beispiel ein Heizkörper Messwerte um 10 Uhr oder ein paar Sekunden nach 10 Uhr an einen Server übermittelt, spielt keine Rolle.

Während die niedrige Bandbreite von NB-IoT für die meisten IoT-Anwendungen im öffentlichen Bereich und im Verbrauchersektor ausreicht, überzeugt es auch durch einzigartige Vorteile wie niedrige Kosten, geringen Energieverbrauch und eine hohe Gebäudedurchdringung.

Mit NB-IoT wird ein rasant wachsender Markt adressiert, der mehrere Millionen Verbindungen innerhalb kürzester Zeit möglich macht. Gleichzeitig haben die Provider die Aufgabe, nicht nur Connectivity anzubieten, sondern auch komplette Lösungen für Unternehmenskunden. Die Deutsche Telekom ist hier weltweit führend. In Österreich wird T-Mobile der erste Mobilfunkanbieter sein, der NB-IoT für seine Kunden anbietet.

Datenschutz als oberste Prämisse

Datensicherheit wird nicht nur durch immer größere Bedrohungen und Hackerangriffe wichtiger. Durch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU wird das Thema erstmals einheitlich geregelt. Ab dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO in der gesamten EU anzuwenden und mit ihr kommen auch weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen und Organisationen in Österreich zu. Die Verordnung ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in der zunehmend digitalisierten Welt und soll für einen besseren Schutz der Daten von Bürgern sorgen. Bei Nichteinhaltung kommen auf die Unternehmen hohe Strafen zu.

Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Zusammenhang dem Schutz der mobilen Geräte. Nur die Server und PCs in einem Unternehmen abzusichern reicht nämlich bei Weitem nicht aus, um die strengen Vorschriften der DSGVO vollinhaltlich zu erfüllen. Die neue Verordnung erfordert durch das Prinzip "Data Protection by Design and by Default" ein deutlich proaktiveres Handeln als bisher. Dieses Handeln muss bereits bei der Entstehung von personenbezogenen Daten ansetzen und erfordert auch im Bereich der Mobile Security geeignete Prozesse und Technologien.

Besonders wichtig: Mobile Datensicherheit hat in den meisten Fällen nicht nur mit Backups von Daten auf einem Smartphone zu tun. Viele Daten mit denen auf einem Smartphone gearbeitet wird liegen sicher in der Cloud. Höhere Sicherheit erreicht man mit Container Lösungen, dabei werden Daten automatisch auf den Server übertragen und dort per Backup zusätzlich gesichert.

Zufriedene Kunden präsentieren ihre flexible Geschäftslösung

Um den digitalen Wandel für seine eigene Firma gewinnbringend vollziehen zu können, ist vor allem Flexibilität gefragt. Dabei ist jedes Unternehmen auch auf seine Partner angewiesen. Telekommunikationsdienstleister sorgen in einem immer stärkeren Maße dafür, dass sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Einen flexiblen Telko-Partner zu haben, wird also für jedes Unternehmen - gleich welcher Größe - immer wichtiger. T-Mobile Austria lebt diese Flexibilität schon sehr lange. Mit der MFG-Kampagne setzt T-Mobile Austria dieses Prinzip 2017 schon zum dritten Mal erfolgreich in Szene und lässt seine eigenen B2B-Kunden über ihre Erfahrungen zu Wort kommen, z.B. Jungheinrich, Manner, STEYR MOTORS, ÖFB und HARTL HAUS.

Transformation zum integrierten Anbieter

Mit der kurz vor Weihnachten 2017 angekündigten Übernahme des ausgedehnten digitalen Leitungsnetzes von UPC Austria wandelt sich T-Mobile Austria vom Mobilfunker zum integrierten Anbieter mit starkem Mobil- und Leitungsnetz, um der exponentiell wachsenden Nachfrage nach Breitband-Internet entsprechen zu können. Kunden bietet die Integration klare Vorteile, da sie künftig alle Dienste des digitalen Alltags aus einer Hand beziehen können. Das vereinfacht die Nutzung digitaler Angebote und spart Kosten, die aus der Überschneidung unterschiedlicher Anbieter und Angebote entstehen können. Kunden können aus Bündelangeboten durch die Integration von Mobil- und Leitungsnetz Preisvorteile erwarten, wie sie die Deutsche Telekom in einer Reihe von europäischen Märkten bereits anbietet. Auf dem Geschäftskundenmarkt entsteht durch den Zugang zum leistungsstarken Kabel- und Festnetz eine starke neue Konkurrenz zum Marktführer. Die starke geeinte Infrastruktur bildet das Fundament des digitalen Österreichs und auch die Basis für den Aufbau des künftigen 5G-Netzes.

Sie suchen noch eine Orientierungshilfe für die Datenschutz-Grundverordnung? Nehmen Sie jetzt kostenlos am DSGVO Online Check teil!

 Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser und weitere Beiträge nur einen Ausschnitt der DSGVO abdecken können.

Narrowband IoT Whitepaper

Kommentare zu diesem Beitrag.

Webinar mobiler Datenschutz-079312-edited.jpg
14.08.2017 in Videos

Webinar-Aufzeichnung: Datenschutz auf mobilen Endgeräten

Mit Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung in ganz Europa in Kraft. Gemeinsam mit unserem Partner Seven Principles präsentieren wir Ihnen eine Mobile Device Management Lösung, die Ihre sensiblen Daten sowohl bei der Übertragung als auch bei der Bearbeitung am Endgerät schützt.