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14.05.2018     Kerstin Klatt

Der Weg ist das Ziel, heißt es. Autofahrer mögen dies mitunter anders sehen, vor allem dann, wenn es um die Parkplatzsuche geht. Eine Spährunde folgt der nächsten, vermeintliche Parklücken entpuppen sich als Ausfahrt, Parkverbot oder Ladezone bis man schlimmstenfalls entnervt aufgibt, das Auto irgendwo abstellt und mit dem Bus zur gewünschten Destination fährt. Lesen Sie im folgenden Beitrag wie die Parkplatzsuche mit modernen Technologien deutlich vereinfacht werden kann.

Urbanisierung ist einer der größten globalen Trends. 2050 werden weltweit 70 Prozent der Bevölkerung in Städten leben, in Österreich sind es jetzt schon 66 Prozent. Die steigende Urbanisierung stellt natürlich höhere Anforderungen an reibungslose Prozesse und somit an die Infrastruktur. Moderne Technologien können dabei helfen, diese Prozesse zu optimieren – Stichwort Smart City. Ein großer Bereich ist dabei der Verkehr und die Parkraumnutzung. Ganze 80 Minuten pro Woche verbringen Autofahrer im Schnitt mit der Parkplatzsuche – eine Belastung für Nerven, Geldbörse und Umwelt. Dank neuer Kommunikationstechnologien kann diese Zeit aber künftig sinnvoller genutzt werden. T-Mobile testet derzeit zwei Smart Parking Lösungen.

NB-IoT: Sensoren zeigen freie Parkplätze an

Gemeinsam mit dem Technologiepartner Huawei hat T-Mobile eine Smart Parking-Lösung entwickelt, die auf dem neuen Mobilfunkstandard NarrowBand-IoT (NB-IoT) basiert. Hierfür werden Parkplätze mit Sensormodulen bestückt, die erkennen, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist und die entsprechenden Informationen an eine zentrale Plattform senden. Autofahrer können somit per App gezielt freie Parkplätze ansteuern.

Zum Einsatz kommt der speziell für das Internet der Dinge (IoT) optimierte Mobilfunkstandard NB-IoT. Er bietet neben einer hohen Reichweite von bis zu zehn Kilometern auch eine sehr gute Gebäudedurchdringung: So funken die NB-IoT-Module auch aus dem Untergeschoss eines Parkhauses zuverlässig Daten. Zudem senden sie lediglich kleine Datenpakete, was die Übertragungskosten gering hält. Die Vorteile von NB-IoT sind zusammengefasst:

  • hohe Verfügbarkeit
  • Übertragung von Daten über große Entfernungen
  • hohe Gebäudedurchdringung
  • geringe Kosten für Hardware
  • geringer Energiebedarf

Die Lösung wurde bereits erfolgreich getestet und ist ein perfektes Beispiel dafür, wie moderne Übertragungstechnologien dabei helfen, die Städte smarter zu machen.

eParkomat: Parkplatzsuche per App

Schon bald wird T-Mobile noch eine weitere Möglichkeit bieten, um die lästige Parkplatzsuche zu erleichtern: Künftig können Autofahrer die Suche einer App überlassen und werden von dieser sogar direkt zur freien Lücke navigiert. Möglich macht dies eine App des tschechischen Startups eParkomat, mit dem T-Mobile als Technologiepartner derzeit intensiv zusammenarbeitet. Das Startup hat dazu einen Algorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe die Parksituation in Städten mit sehr hoher Genauigkeit und in Echtzeit vorausgesagt werden kann.

Dabei werden von der Stadtverwaltung sowie den Parkhausbesitzern zur Verfügung gestellte Daten gemeinsam mit Mobilitätsdaten in Echtzeit analysiert und verwertet. Die Daten ergeben somit ein aktuelles und zuverlässiges Bild der Parkplatzsituation einer Stadt. Am Ende dieser Verarbeitung werden dem Autofahrer via App sämtliche freie Parkplätze in der Nähe angezeigt und er kann sich dorthin navigieren lassen. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass die Daten vollkommen anonymisiert werden. Die Buchung und Bezahlung des Parkplatzes erfolgt ebenfalls über die App.

Neben dem praktischen Alltagseffekt für jeden Autofahrer überzeugt smartes Parken vor allem durch die Reduktion von CO2-Belastung. Nachhaltigkeit spielt bei T-Mobile seit Jahren eine zentrale Rolle, denn das Unternehmen ist seit 2015 Österreichs erster CO2-neutraler Mobilfunker.

Ferrari in der Wohnung

Ein gänzlich anderes Lösungsszenario für die Parkplatzproblematik bietet das Hamilton Scotts Singapur: Wer seinen Ferrari vor dem Hoteleingang nicht abgeben möchte, nimmt ihn einfach als Wohnaccessoire mit ins Wohnzimmer – für all jene, die es luxuriöser wollen und denen eine Topfpflanze als Deko nicht reicht.

Fazit: Smart Parking spart Zeit und Nerven

Etwa ein Drittel der Autofahrer, die durch die Stadt fahren, tun dies bloß, um einen freien Parkplatz zu suchen. Wenn ein smartes Parkplatzmanagement-System zeigt, wo noch freie Plätze zur Verfügung stehen oder gar reservierbar sind, würde das die Verkehrslast erheblich lindern – vor allem in Zeiten fortschreitender Urbanisierung. T-Mobile bietet auf Basis der neuen NB-IoT-Technologie und der in Entwicklung befindenden eParkomat-App gleich zwei Lösungen, welche diesem (umwelt-)belastenden Problem entgegenwirken.

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