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07.02.2018     Stephan Imre

Um NB-IoT erfolgreich umzusetzen, braucht es auch das entsprechende technische Equipment. Das Distributionsunternehmen CompoTEK liefert qualitativ hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme, die T-Mobile unterstützen, z.B. im Rahmen von Seminaren oder dem Smart Public Life Hackathon im März in St. Pölten.

Ob Produktionsmaschinen, Frachtcontainer oder Straßenlaternen – digitale Kommunikation von Geräten und Produkten wird immer selbstverständlicher. Es gilt: Im Internet der Dinge – auf Englisch „Internet of Things“, kurz IoT – wird vernetzt, was sinnvoll vernetzt werden kann. Durch neue, intelligente Geräte und damit verbundene innovative Services und Geschäftsmodelle wird das IoT in den nächsten Jahren Wegbegleiter für viele Neuerungen sein und dabei die Geschäftswelt wie auch unseren Alltag signifikant verändern.

Die Grundlage für diesen disruptiven Wandel und die kommende vernetzte Welt, bereiten hierbei Mobilfunktechnologien, wobei sich NarrowBand-IoT (NB-IoT) zum Wegbegleiter zahlreicher IoT-Anwendungen entwickeln wird. Der niedrige Energiebedarf, die hohe Gebäudedurchdringung und Reichweite dieser Technologie wird IoT massentauglich machen.

Technisches Equipment dafür bietet zum Beispiel CompoTEK. Das Unternehmen vertreibt qualitativ hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme für die europäische Elektro-Industrie. Ihr Fokus liegt insbesondere auf Applikationen im Bereich der Luft- und Raumfahrt, Industrieelektronik, Funktechnik und Kommunikationstechnologie. Bereits seit vielen Jahren als Distributor und Repräsentant zahlreicher internationaler Hersteller tätig, ist das Unternehmen besonders auf HF-, Transceiver, elektromechanische Bauelemente sowie Quarzprodukte spezialisiert und serviciert seine Kunden mit ihrem Know-how.

Tassilo Halt, Geschäftsführer CompoTEK, sieht das Potenzial von NB-IoT: „IoT gab den Startschuss. Die erhöhte Konnektivität und Datenverfügbarkeit sind ein großes Thema. Jeder möchte in seinem Bereich (Kunden-)Daten erfassen und verwerten. Vor allem Tracking ist der am stärksten wachsende Bereich. Für Verbrauchszählerdatenerfassung ist es einfach optimal. Der schnelle live-Überblick sagt mir genau, wann welches Gerät kaputt gegangen ist. Durch diese Überwachung kann ich die Geräte verbessern und weiterentwickeln.“ 

Too big to fail

NB-IoT wird viele Lebensbereiche und Strukturen verändern. Das wurde zwar schon von vielen Ideen oder Trends behauptet, doch NB-IoT ist bis zu einem gewissen Grad „too big to fail“, so die Einschätzung von Tassilo Halt. Es sei bereits sehr viel, z.B. in den Netzwerkausbau investiert worden.

Die Vorteile von NB-IoT sprechen für sich:

  • Tiefe Gebäudedurchdringung & hohe Netzabdeckung
  • Geringe Kosten
  • Lange Batterielaufzeit
  • Milliarden von Endgeräten
  • 3GPP-Industriestandard

Die neue Technologie ist vielseitig einsetzbar. So eignet sie sich bspw. sowohl für den Einsatz in der Landwirtschaft sowie für klassische Applikationen wie Zähler: „Die Geräte, die getrackt werden sollen, befinden sich zum Beispiel beim Weinbau oft weit weg von der Basis. Oder Wasser-/Gaszähler sind oft unglücklich im Keller positioniert. Durch die hohe Reichweite und Gebäudedurchdringung wird sich IoT durchsetzen – und zwar weltweit. Wir sehen, was man heute schon mit GSM an Anwendungen hat – NB-IoT bietet die besten Möglichkeiten zur Fortsetzung.“

Vorreiter sind Länder wie China, die USA oder die Niederlande. In Österreich sei man zwar noch etwas hinten nach, doch sobald die neue Technologie ausgerollt sei, sei man schnell ganz vorne mit dabei.

NB-IoT: Der Königsweg im LPWA-Netz

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Technologien für LPWA (Low Power Wide Aeria). NB-IoT schlägt sich hier sehr gut: Durch die Nutzung der bereits existierenden Netzinfrastruktur wird ein flächendeckender Ausbau schnell erreicht werden. „T-Mobile hat den Vorteil, schon über Mobilnetze, das Team für die Wartung, Abrechnungsmethoden und die entsprechende Erfahrung zu verfügen. Neue Anbieter müssen diese Standards erstmal erreichen und finanzieren. Große Mobilfunkanbieter haben hier bessere Kombinationsmöglichkeiten. Neue Anbieter eigenen sich für andere Lösungen, z.B. an der Uni, dem Flughafen oder Fertigungsstätten, d.h. bei kleinen Flächen“, differenziert Tassilo Halt – definitiv ein Pluspunkt für Österreich, da das Land bereits flächendeckend vernetzt ist.

Developer Kit Hackathon Smart Public Life

Von 21. bis 22. März veranstalten T-Mobile und die FH St. Pölten einen Hackathon unter dem Motto „Smart Public Life“, bei dem Entwickler, Ideengeber sowie Neulinge geniale Ideen für St. Pölten als innovative Stadt entwickeln können. Eines der Developer Kits kommt von CompoTEK: „Das Kit ist ein standardisiertes Basisboard, quasi ein Mini-Computer, mit entsprechender Konnektivität. Es enthält fünf Sensoren und bietet die Möglichkeit, die Sensorplatte zu erweitern. Es kann damit getestet und ausprobiert werden“, erklärt Tassilo Halt.

Fazit: NB-IoT bietet die Grundlage für neue Ideen

NB-IoT steht in den Startlöchern und ist aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten vielversprechend: „Es gibt Möglichkeiten und es gibt den Markt – das braucht es für Erfolgsgeschichten.“, ist Tassilo Halt überzeugt. „Gerade im Bereich Smart City, z.B. für Parkuhren oder Verbrauchsdaten, Tracking oder Füllstandüberwachungen von Wasser- oder Salzbehältern im Straßenmanagement, wird es sich sehr schnell durchsetzen.“ T-Mobile ist in Österreich der erste Betreiber, der die standardisierte NB-IoT-Technologie kommerziell ausrollt. Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten ist seit November 2017 die erste österreichische Stadt, die komplett mit NB-IoT, dem Netz für das Internet der Dinge, versorgt ist.

Narrowband IoT Whitepaper

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