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Die neue Netzwerktechnologie NarrowBand IoT (NB-IoT) ist endlich standardisiert. Jetzt ist die richtige Zeit für den Markteintritt. Um dies so schnell und effektiv wie möglich zu tun, entwickelt die Deutsche Telekom an seinem NB-IoT Hub zusammen mit ausgewählten Partnern und Start-ups innovative Prototypen.

Das Internet der Dinge (IoT) ist einer der heißesten aktuellen IT-Trends. Low Power Wide Area (LPWA) Netzwerke, dazu zählt auch NarrowBand IoT, gehören zu den Schlüsseltechnologien. Warum ist das so? Weil diese Art von Netzwerk es "einfachen Dingen" erlaubt, über große Entfernungen und mit geringem Energiebedarf miteinander verbunden zu werden. Diese einfachen Dinge sind Geräte, die für einen Großteil der IoT-Anwendungsfälle nur geringe Mengen an Daten senden müssen. Das Internet der Dinge wird weitgehend aus dieser Art von Geräten bestehen. Eine Prognose von Analysys Mason betont das große Potenzial, welches der neue Netzwerkstandard freisetzt. Demnach könnte die Zahl der LPWA-Verbindungen von heute schon 50 Millionen auf mehr als 3 Milliarden im Jahr 2023 steigen.

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Um dieses enorme Wachstum zu erschließen, hat die Deutsche Telekom ein neues Programm initiiert: den NB-IoT Prototyping Hub. "Mit diesem Programm wollen wir die Markteinführung beschleunigen und das Ökosystem rund um die NB-IoT-Technologie zusammen mit Experten, Partnern und Start-ups vorantreiben", sagt Alexander Lautz, Senior Vice President M2M bei der Deutschen Telekom. Aber was genau ist nun NarrowBand IoT?

Klein, aber effektiv: NarrowBand IoT

Es gibt Hunderte von verschiedenen Anwendungen für das Internet der Dinge in fast jedem Wirtschafts- und Lebensbereich. Zudem kommen laufend neue Ideen dazu. Die Vielfalt der Anwendungen erfordert dabei eine ebenso vielfältige Auswahl an Netzwerken, die auf unterschiedliche Bedürfnisse der Anwendungen eingehen. Zeitkritische Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation, wie die zur Überwachung von Fahrzeugen, funktioniert am besten mit LTE oder dem bald zur Verfügung stehenden 5G Wireless-Standard. Für die Vernetzung über kurze Distanzen, wie zum Beispiel mit Laptops und Tablets zu Hause, funktionieren LAN- oder Wlan-Verbindungen sehr gut. Doch welche Verbindungsart eignet sich, wenn Sie nur alle paar Minuten, nur eine kleine Datenmenge, aber über eine weite Distanz senden wollen?

Dieses Problem löst jetzt NarrowBand IoT (NB-IoT). Der neue Mobilfunkstandard ermöglicht eine große Anzahl von Verbindungen pro Zelle, bietet mit einem Extra von 20 Dezibel im Vergleich zu GPRS eine tiefgehende Indoor-Versorgung und verbraucht sehr wenig Energie, sodass seine Module über eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Jahren verfügen. Darüber hinaus kosten die Module viel weniger als andere M2M/IoT-Technologien.

Aus diesen Gründen ist NB-IoT sehr gut für Anwendungen geeignet, die nur geringe Bandbreiten erfordern, wie z.B. intelligente Parksysteme, Smart Meter im Energiemanagement und Anwendungen in der Abfallwirtschaft. Tatsächlich macht NB-IoT eine Menge von IoT-Lösungen in diesen Bereichen erst möglich, weil sie vorher einfach zu teuer und unrentabel gewesen wären.

Im Gegensatz zu anderen Technologien wie LPWA LoRa oder SIGFOX betreibt die Deutsche Telekom NB-IoT in einem lizenzierten Spektrum auf der Grundlage des bisherigen 3GPP Standards. Daher kann die bereits vorhandene, zuverlässige Infrastruktur verwendet werden. Aus diesem Grund sagen Analysten voraus, dass NB-IoT weltweit die dominierende LPWA Netzwerktechnologie werden wird.

Pionier im Narrowband IoT Markt

Die Deutsche Telekom möchte den NB-IoT Markt aktiv mitgestalten und ist in diesem Vorhaben schon gut vorangekommen: Im Oktober 2015 teilte der Konzern mit, dass er bereits vor der Standardisierung die erste NB-IoT Implementierung der Welt auf einem kommerziellen Netzwerk durch eine reine Software-Aktualisierung abgeschlossen hat. Die Gruppe spielte auch eine führende Rolle in der globalen Standardisierung innerhalb der 3GPP und GSMA Organisationen, die im Juni letzten Jahres stattfand. 

Der nächste Meilenstein ist der Start des europaweit aufgesetzten NB-IoT Prototyping Hub. In Zusammenarbeit mit seinen eigenen IoT-Experten der verschiedenen Ländergesellschaften, zu denen auch T-Mobile Austria gehört, weiteren Partnern, ausgewählten Start-ups, sowie mit aktuellen und potenziellen Kunden will das Unternehmen neue Produkte auf der Basis von NB-IoT entwickeln. In diesem Projekt profitieren alle: Die Deutsche Telekom versteht sich als Partner für Narrowband IoT-Lösungen und Geschäftsmodelle. Sie trägt dabei auch dafür Sorge, dass alle Prototypen den notwendigen Normen entsprechen, da man an der Produktentwicklung direkt beteiligt ist. Die teilnehmenden Partner und Start-ups haben ebenfalls viel zu gewinnen: Sie erhalten die neueste Hard- und Software und damit direkten Zugriff auf die NB-IoT-Technologie. Jedes Startup wird außerdem von einem Mentor begleitet. Auch T-Mobile Austria arbeitet im Rahmen des Mentorenprogramms mit ausgewählten Start-ups zusammen. Partner, Mentoren, Start-ups sowie potenzielle Kunden treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Vernetzen, Ideen austauschen und um ihre Fortschritte zu diskutieren. Diese Zusammenarbeit hilft den Firmen die Zeit bis zum Markteintritt drastisch zu reduzieren und gleichzeitig auch wertvolle neue Verbindungen einzugehen.

Kick-off bereits begonnen

Wir werden bald in der Lage sein, zu sehen, wie gut das funktioniert. Das Projektauftakt-Meeting war Mitte September 2016. Insgesamt wurden 24 Startups in die Büros des hub:raum nach Berlin eingeladen. Hub:raum, der Start-up-Inkubator der Deutschen Telekom, bildet den Rahmen für den NB-IoT Prototyping Hub und steht allen Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. 

 

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