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Mobilfunk statt DECT: Warum sich ein Umstieg jetzt auszahlt

Autor Marcel Henrich am 11.7.2017

In Mobiles Arbeiten, Mobiles Festnetz, Lösungen

DECT

DECT-Anlagen sind in Unternehmen seit vielen Jahren im Einsatz und haben lange Zeit gute Dienste geleistet. Die Abkürzung steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications. DECT ist ein internationaler Standard für Telekommunikation mittels Funktechnik, insbesondere für Schnurlostelefone.DECT-Telefone bestehen aus mindestens zwei Teilen nämlich der Basisanlage und einem oder mehreren Mobilteilen. Sie benötigen eine Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten. Im Gegensatz zu Mobilfunksystemen ist DECT eine reine Zugangstechnologie mit jeweils wenigen Teilnehmern über eine gemeinsame Basisstation an einem geeigneten Basisnetzwerk. DECT beschreibt nicht das Netz selbst. Die Anbindung erfolgt mit einem Gateway, das üblicherweise als Basisstation bezeichnet wird.

Eine Weiterentwicklung des DECT entstand durch die Definition des GAP-Standards. GAP ermöglicht es, Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu kombinieren. Heutzutage müssen alle erhältlichen DECT-Geräte GAP-fähig sein.

Nutzung nur am Firmengelände

Die Geräte wurden und werden hauptsächlich in Unternehmen mit einem großen Firmengelände oder Lagerhallen verwendet. Die Mitarbeiter nehmen dann das Schnurlostelefon von ihrem Arbeitsplatz an einen anderen Standort im Unternehmen mit. Die Reichweite ist jedoch im Vergleich zu Mobilfunkgeräten stark eingeschränkt und auch nicht exakt definierbar.

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Dank der großen Zahl an unternehmenstauglichen Endgeräten (Smartphones und Tablets) und der immer besseren Verbindungs- und Sprachqualität macht eine Mobilfunklösung für Unternehmen heutzutage deutlich mehr Sinn. Gerade im Vergleich zu einer auf Mobilfunktechnologie basierenden Lösung haben DECT-Anlagen gerade im Unternehmensumfeld einige nicht zu vernachlässigende Nachteile.

Das sind die größten Nachteile einer DECT-Lösung:

  • Mangelnde Sicherheit:  DECT-Anlagen verfügen nur teilweise und abhängig vom jeweiligen Hersteller über eine 128bit Verschlüsselung.
  • Höhere Kosten: Unternehmen, die sich eine DECT-Anlage, Mobilfunkgeräte und vielleicht sogar noch Festnetzgeräte leisten, haben deutlich höhere Kosen als es notwendig wäre. Eine Mobilfunklösung mit entsprechenden Services wie AIC von T-Mobile reduziert die Hardware auf die notwendigen Geräte und erlaubt es Unternehmen, mit nur einem einzigen Tarif ihre gesamte Kommunikation abzudecken. Das reduziert nicht nur Kosten sondern erhöht auch die Transparenz.
  • Mangelnder Komfort: DECT-Telefone verfügen nur über eine begrenzte Reichweite und sind bei unterschiedlichen Herstellern nur dann kompatibel, wenn alle Geräte über den GAP-Standard verfügen. Notwendige Funktionen wie Telefonbuch oder Anrufbeantworter können aber trotz GAP nicht beliebig synchronisiert werden.  Darüber hinaus benötigen Unternehmen oft separate Richtantennen um eine größere Reichweite der Geräte zu ermöglichen.
  • Signalstörungen: DECT-Anlagen können zu Signalstörungen mit dem Unternehmens-WLAN im 2,4 Ghz-Bandbereich führen und zu Ausfällen beider Technologien führen. Für diese Störungen ist es nicht einmal notwendig, dass die DECT-Basisstation und der WLAN-Router direkt nebeneinander stehen.

Mobilfunk als bessere Wahl

Alle oben beschriebenen Lösungen treten bei einer Kommunikation über das Mobilfunknetz nicht auf. Moderne Lösungen kombinieren Mobilfunk und Festnetz nahtlos und ermöglichen den Mitarbeitern mit nur einem einzigen Endgerät zu kommunizieren. Darüber hinaus können auch Komfortfunktionen wie Weiterleitung, Anrufbeantworter oder Telefonbuch problemlos – und vor allem herstellerunabhängig – synchronisiert werden. Ein Festnetzanschluss ist längst keine Voraussetzung mehr dafür, eine Festnetznummer nutzen zu können, Stichwort AIC.

Bei einer konvergenten Telefonanlage verschmelzen Mobilfunk und Festnetz miteinander. Mitarbeiter merken nicht einmal, ob ein Anruf aus dem Festnetz oder Mobilfunknetz kommt. Das ermöglicht eine einfache und reibungslose Kommunikation. Moderne Smartphones haben auch deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten als DECT-Endgeräte. Nicht zuletzt sind sie auch leichter und erwärmen sich nicht so leicht.

Einer der größten Vorteile liegt natürlich auch in der grenzenlosen Reichweite des Mobilfunknetzes. Durch die mittlerweile in Österreich extrem hohe Abdeckung kann von so gut wie jedem Punkt in Österreich problemlos über das Mobilfunknetz kommuniziert und Daten ausgetauscht werden.

Fazit Mobilfunk statt DECT

Gerade in Zeiten der Digitalisierung und digitalen Transformation haben Insellösungen bestehend aus Festnetz, DECT-Anlage und Mobilfunk keinen Platz mehr in modernen Unternehmen. Dank einer immer größeren Anzahl an Business Apps ist das Smartphone längst zum wichtigsten Kommunikationsinstrument in den Unternehmen geworden. Notwendige Tools wie ERP, CRM oder Dokumentenverwaltung können einfach und sicher über das Smartphone bedient werden. Im Gegensatz zu DECT-Lösungen ermöglicht eine Mobilfunklösung komplett ortsunabhängiges Arbeiten und für die Mitarbeiter uneingeschränkte Mobilität und ständige Erreichbarkeit mit nur einem einzigen Gerät.

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