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Familie, Beruf und Freizeit lassen sich mit Home Office bzw. mobile Office besser miteinander vereinbaren. Auf den ersten Blick scheint vor allem die Belegschaft davon zu profitieren. Stimmt nicht: Arbeitgeber profitieren genau so, wenn Mitarbeiter mobil arbeiten. Und dabei geht es nicht nur um die Kosteneinsparung. Wir haben 11 Vorteile des mobilen Arbeitens recherchiert.

Experiment belegt Nutzen

Dies hat Stanford-Professor Nick Bloom und sein Forscherteam bei einem neun Monate lang dauernden Experiment mit dem größten chinesischen Online-Reisebüro Ctrip bewiesen. Das Unternehmen ist an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und beschäftigt etwa 16.000 Mitarbeiter.

Das Experiment: Mitarbeiter eines Call-Centers konnten sich für die Möglichkeit bewerben, an vier von fünf Tagen von Zuhause aus zu arbeiten. Die 255 Interessenten teilte Bloom dann in zwei Gruppen: Eine davon bekam Heimarbeitsplätze, die andere gingen wie bisher ins Büro.

Die Ergebnisse von Blooms Studie in Kürze: Die Heimarbeit führte zu einer Produktivitätssteigerung von 13 Prozent, die Kündigungsrate war nur halb so groß, wie die der Kontrollgruppe und CTrip konnte 2.000,- Dollar pro Jahr und Mitarbeiter sparen.

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Bloom setzt seinen Forschungsschwerpunkt seit Jahren auf innovative Management-Praktiken und deren Auswirkung auf das Ergebnis von Unternehmen. Er meinte in einem Interview, dass sich gute Unternehmen von großartigen dadurch unterschieden, wie sie ihre Mitarbeiter behandeln. Die Möglichkeit, flexibel arbeiten zu können, sei ein wichtiger Motivator für die Belegschaft.

11 Vorteile, wenn Mitarbeiter mobil arbeiten

  1. Mitarbeiter wollen es: Die Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten ist äußerst beliebt. Laut Globalworkplaceanalytics wollen zwei Drittel der Beschäftigten diese Möglichkeit – mehr als ein Drittel zieht sie sogar einer Gehaltserhöhung vor.
  2. Die Besten der Welt: Wenn ein Arbeitsplatz nicht an einen geographischen Ort gebunden ist, dann hat ein Unternehmen eine viel größere Auswahl an Talenten. Theoretisch kann eine Firma weltweit nach den Besten unter den Guten suchen.
  3. Vielfalt: Flexibles Arbeiten kann Mitarbeiter ansprechen, die mit einem "9 to 5 Job" echte Schwierigkeiten haben. Eltern, die Zuhause bleiben wollen, Pensionisten, die ihre berufliche Erfahrung noch weiter nutzen wollen, Studierende, die ihr theoretisches Wissen praktisch umsetzen wollen. Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung leichter von Zuhause aus arbeiten. Sie alle erweitern den Pool, in dem ein Unternehmen die ideale Besetzung für eine Arbeitsstelle sucht. Und sie bereichern die Unternehmenskultur– weil sie das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten.
  4. Schnelleres Wachstum: Wenn ein Unternehmen wächst und offene Stellen zu besetzen hat, dann kann sie dies durch flexible Arbeit schneller erreichen. Denn die Gruppe der in Frage kommenden Personen (siehe die beiden vorhergehende Punkte) ist größer.
  5. Stärkerer Zusammenhalt: Flexible Arbeitsformen erleichtern es, wenn Teammitglieder einander ersetzen müssen. Etwa, weil das Kind des einen erkrankt ist. Oder das Auto des anderen auf dem Weg ins Büro einen Schaden hat. Flexible Beschäftigungsverhältnisse machen es Kollegen einfacher, füreinander, und damit für das Unternehmen da zu sein.
  6. Höhere Produktivität: Menschen leisten mehr, wenn sie selbst bestimmen können, wann und wo sie es leisten. Das zeigt nicht nur Blooms Feldtest, sondern auch viele andere Studien. Es ist aber auch logisch: 100 Prozent Leistung mindestens acht Stunden am Stück ist schwer zu leisten.
  7. Immun gegen äußere Einflüsse: Schneefall, Hochwasser, Stau, … Es gibt viele Gründe, die ein Erscheinen an der Arbeitsstelle verhindern. Mitarbeiter, die nicht an ihren Büroplatz gebunden sind, können dennoch arbeiten.
  8. Geringere Personalfluktuation: Wenn Mitarbeiter von sich aus ein Unternehmen verlassen, dann kostet das der Firma eine Menge Geld – ganz zu Schweigen vom Verlust des Know-hows. Gute Mitarbeiter zu halten ist, im Interesse jedes Betriebs. Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten binden Mitarbeiter stärker an den Arbeitgeber.
  9. Pendeln entfällt: US-Bürger wenden im Durchschnitt 25 Minuten auf, um von ihrem Zuhause ins Büro zu kommen. Pro Arbeitstag sind dies 50 Minuten. Pro Woche vier Stunden, pro Monat 16 und pro Jahr um die 170 Stunden. Stunden, in dem der Mitarbeiter für das Unternehmen produktiv sein oder für sich selbst nutzen könnte.
  10. Geringere Kosten: Durchschnittlich 11.000,- Dollar pro Jahr spart ein Unternehmen in den USA, wenn es einen Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten lässt. Ein wichtiger Einsparfaktor: Weniger Beschäftigte in den Büros, bedeuten kleinere Büros, bedeuten einen geringeren Mietaufwand.
  11. Rund um die Uhr produktiv: Teams, deren Mitglieder auf der ganzen Welt verstreut zusammenarbeiten, können im Extremfall 24 Stunden lang arbeiten. Ganz ohne Schichtdienste und den damit verbundenen Mehrkosten und Belastungen.

Initiative Home und Mobile Office fördert flexibles Arbeiten

Um Home Office und andere mobile Arbeitsformen voranzutreiben, organisiert eine vom Finanzministerium, von der Internetoffensive Österreich, vom Kompetenzzentrum Internetgesellschaft und von Microsoft Österreich getragene Initiative den Home- und Mobile-Office-Day. Zahlreiche Firmen unterstützen diese Initiative und verraten auch,wie sie durch flexibles Arbeiten profitieren. Vielleicht gehört auch Ihr Betrieb bald zu den Nutznießern. Ein mobiles Büro einzurichten ist heute so einfach wie nie zuvor.

 

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