<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=798965790221670&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">
108x92_business_blog_logo_speechbubble.png

Mobile Working: Die größten Herausforderungen und Vorteile

Autor Veronika Schindelar am 8.7.2014

In Mobiles Arbeiten, Consulting, Mobile Office

mobile working

Die Arbeitswelt befindet sich derzeit stärker im Umbruch als je zuvor. Neue Arbeitsmodelle wie auch Organisations- und Unternehmensstrukturen sind am Entstehen, die das „Wie“ und „Wo“ maßgeblich verändern. Moderne Technologien sind Treiber für diesen Wandel und eröffnen Unternehmen neue Möglichkeiten und Perspektiven.

Mobile Working ist eines jener Modelle, mit dem Sie sich beschäftigen sollten. Denn die Zeiten, in denen Beschäftigte jeden Morgen um neun Uhr im Büro erscheinen und dort bis 17 Uhr ihren Tätigkeiten nachgehen, werden bald vorüber sein. Matthias Horx, Zukunftsforscher: „Die Ära des Arbeitsplatzes neigt sich dem Ende zu. 'Platz!' sagt man im 21. Jahrhundert zu seinem Hund, aber nicht mehr zur Arbeit.“

Technik forciert Mobile Working

Eine der größten Veränderungen des Arbeitsplatzes gibt es im Bereich der örtlichen Gebundenheit. Mithilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien werden Mitarbeiter mehr Arbeitszeit in Gruppen und Projektteams als an ihrem Schreibtisch verbringen können. Durch Web- bzw. Video-Konferenzen und durch die Arbeit in virtuellen Teams, mit Kollegen an verschiedenen Standorten, werden Arbeitskräfte weniger Zeit in Einzelbüros, am Telefon oder in traditionellen Besprechungszimmern verbringen.

Die Arbeit der Zukunft ist nicht an ein Büro gebunden

Das Internet und mobile Geräte ermöglichen es, flexibel an jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten. Und Mitarbeiter werden dies immer öfter tun – ob als Mobile Worker oder im Home-Office, womit virtuelle Projektarbeit zunimmt. Der Home Office Day wird zum Standard werden. Denn die Arbeitskräfte von heute haben ihre Arbeitsmittel wie Smartphones, Tablets und Notebooks ständig bei sich und können über mobiles Internet auf Daten und Anwendungen in der Cloud jederzeit zugreifen.

Kostenloser Leitfaden - Mobiles Arbeiten auf den Punkt gebracht - jetzt herunterladen!

Durch moderne Collaboration Plattformen kann am Arbeitsplatz der Zukunft viel Zeit gespart und eine nicht ortsgebundene Teamarbeit vorangetrieben werden. Ideen können gemeinsam in Mindmapping Tools entworfen werden, Diskussionen über Instant Messenger oder Video- und Audio-Konferenzen geführt werden. Und der Projektfortschritt ist jederzeit über Collaboration Plattformen einsehbar. Wissen wird in entsprechenden Wikis organisiert.

Durch diese ortsungebundenen Arbeitsweisen verstärkt sich auch der Gebrauch von privaten Smartphones und Notebooks für berufliche Zwecke, auch „Bring Your Own Device“ (BYOD) genannt. Dadurch entstehen vor allem für IT-Abteilungen große Herausforderungen in Bezug darauf, wie man sensible Unternehmensdaten auf privaten Geräten vor unbefugtem Zugriff schützt.

Herausforderungen für das Management

Aber nicht nur auf IT-Abteilungen kommen neue Herausforderungen zu, sondern auch auf Manager der Führungsebene. Digitale bzw. soziale Medien werden den Arbeitsplatz der Zukunft entscheidend prägen. Der Zukunftsforscher Ayad Al-Ani: meint dazu:„Wie steuert man die Crowd und ihre Innovationsfähigkeit? Wie bekommt man diese freien Produzenten dazu, etwas zu entwickeln, das mein Unternehmen gerade braucht? Woher hole ich mir das Expertenwissen? Die Manager von morgen werden Kommunikations- und Motivationsexperten sein. Sie müssen in den Communities vernetzt sein.“

Die steigende Flexibilität durch Mobile Working heißt aber nicht, dass in Zukunft niemand mehr in Firmenbüros sitzen wird und alle nur mehr von ihrem mobilen Endgerät aus arbeiten werden. Mitarbeiter werden immer einen eigenen Platz brauchen, um ihre Sozialkontakte mit Kollegen zu pflegen, doch die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben lösen sich durch die neuen Informationstechnologien immer mehr auf. Die Arbeitszeit erstreckt sich über 24 Stunden am Tag und sieben Tage pro Woche.

Mehr Job-Hopper

Auch wird durch die verstärkte Vermischung von Privatleben und Beruf die Gruppe der sogenannten „Job-Hopper“ größer, die häufiger den Job wechseln und auf der Suche nach dem mit ihren Vorstellungen und Wünschen optimal vereinbarem Arbeitsplatz sind. Darüber hinaus wird sich in Zukunft auch die Zahl von Befristungen, mehreren Teilzeitjobs gleichzeitig und temporären Minijobs steigen, was einerseits unregelmäßige Einkommen aber auch vielseitigere Karrieremöglichkeiten, abseits der hierarchischen Karriereleitern, für Arbeitnehmer mit sich bringt.

Conclusio Mobile Working

Durch Mobile Working, sei es durch flexiblere Arbeitszeiten oder ortsungebundene Arbeitsplätze, kann Mitarbeitern größere Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet werden. Für Unternehmen können Faktoren wie Zeit- , Energie- und Kosteneinsparungen, beispielsweise bei der An- und Abreise zum Arbeitsplatz oder zu Meetings im Ausland, Vorteile der flexiblen Arbeitswelt der Zukunft darstellen.

cta whitepaper datenschutz