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Ein Unternehmen mit mehreren Standorten innerhalb eines Landes ist selbst im KMU-Land Österreich keine Seltenheit. In der Regel sind mehrere Filialen eines Unternehmens mit Standleitungen, also Kabeln verbunden. Eine Vernetzung der Standorte ist notwendig, um etwa ERP- oder CRM-Daten auszutauschen oder Standort-Daten an die Zentrale zu schicken. Das Wichtigste dabei ist eine schnelle, sichere und vor allem ausfallsichere Verbindung. Gerade bei Standleitungen kann es aber immer wieder zu Ausfällen kommen. Immer wieder berichten Unternehmen von Unterbrechungen bei ihren Kabelverbindungen durch Rattenbisse oder Baustellenschäden. T-Systems schreibt in seinem Zero Outage-Buch etwa über einen Fall eines namentlich nicht genannten Kunden, wo das Kabel über der Donau verlaufen ist und es nach einem Kabelbiss zu massiven Ausfällen der Unternehmens-IT kam.

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Ist die Verbindung einmal unterbrochen, fangen die Probleme erst richtig an. Einerseits muss identifiziert werden, wo genau die Unterbrechung stattgefunden hat. Das kostet Zeit und natürlich auch Geld. In weiterer Folge muss der Schaden behoben werden, wieder mit einem gehörigen finanziellen und zeitlichen Aufwand.

Mobile Vernetzung als Überbrückung oder Primärlösung

Eine mobile Vernetzung im Backup-Fall verhindert Stillstandzeiten und gibt Unternehmen ausreichend Zeit, das Problem mit der Standleitung zu beheben, da das Business inzwischen nicht aufgehalten wird. Bei Unternehmen, die gerade erst darüber nachdenken, mehrere Standorte aufzusetzen, bietet sich die mobile Vernetzung überhaupt als primäre Lösung an. Dank dem mittlerweile fast lückenlosen LTE-Ausbau gibt es kaum Unterschiede in der Performance der Übertragungsleistung und die Daten können im gleichen Umfang und in der gleichen Geschwindigkeit übertragen werden. Mit der schon sehr bald verfügbaren 5G-Technologie wird die Performance sogar noch besser und dürfte in vielen Fällen sogar höher sein als jene der Standleitungen, die oft noch mit konventionellem Kupferkabel ausgestattet sind.

In einigen Fällen wie bei Berghütten oder Standorten, die durch Flüsse oder Seen getrennt sind, ist es oft gar nicht anders möglich – oder zumindest extrem aufwändig und teuer – als die Standorte mobil zu vernetzen.

Die größten Vorteile der mobilen Standortvernetzung via Mobilfunknetz sind:

  • Einfache Skalierbarkeit
  • Schnelle Anbindung und damit verbunden sofortiger Zugriff auf alle Standorte
  • Keine baulichen Maßnahmen notwendig
  • Backup für die Standleitung für den Fall eines Kabelbisses oder Baustellenschadens
  • Mobiler und direkter Zugriff auf das lokale Netzwerk der Standorte und Filialen
  • Verbindung auch in schwierigem Gelände wie auf Berghütten oder im Uferbereich

Mobile Standortvernetzung von T-Mobile

T-Mobile Austria bietet die mobile Standortvernetzung in zwei Varianten an. Wenn am Hauptstandort bereits eine kabelgebundene DSL Internet-Verbindung besteht, kann diese in der ersten Variante in die T-Mobile Lösung integriert werden, sodass die Nebenstandorte mittels VPN auf die Zentrale zugreifen und weiter in das Internet geroutet werden. Für die Sicherheit auf dem WAN-Interface ist der Kunde selbst verantwortlich – sofern kein Router von T-Mobile gewählt wird. Die zweite Variante setzt voraus, dass am Hauptstandort des Kunden kein DSL-Zugang vorhanden ist. Dann kann eine gesicherte Standortvernetzung für LAN übergreifende Systeme realisiert werden. Hier besteht auf jedem Standort ein vollwertiger LAN-Zugriff. Hinter jedem Router kann ein vom Kunden beliebiges IP-Netz gewählt und betrieben werden. 

Wenn die Zentrale über DSL angebunden ist, werden die Filialen mit einer SIM-Karte bestückt. Die Kommunikation erfolgt über einen Business Router, der  eine hohe Ausfallsicherheit garantiert. Der standortbezogene Datenverkehr findet ausschließlich in einer gesicherten VPN-Wolke direkt am Backbone bei T-Mobile ohne Internetverkehr statt. Der Kunde bekommt für diese Lösung seinen eigenen Zugriffspunkt/APN (Access Point Name) im T-Mobile Netz zugewiesen, der noch einmal die Firmenidentifikation bestätigt. Das garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit für die im Umlauf befindlichen Daten.  

Die besonderen Vorteile der mobilen Standortvernetzung von T-Mobile sind: ·        

  • Die Standorte beziehungsweise das System befindet sich ausschließlich im T-Mobile Netz direkt am Backbone von T-Mobile.        
  • Die Verbindung wird automatisch über das Funknetz von T-Mobile hergestellt und hält diese auch aufrecht.
  •  Schon beim Verbindungsaufbau wird auf hohe Datensicherheit Wert gelegt und mittels GSM Cyphering (Mobilfunkverschlüsselung) verschlüsselt.
  • Nach erfolgter eindeutiger Identifizierung jedes Standortes greifen die weiteren Securitymechanismen (eindeutiger APN, statische IP-Adresse, kein Internet-Traffic), die von T-Mobile zur Verfügung gestellt werden.        
  • Zwischen den Standorten gibt es keine Einschränkungen und somit können alle bestehenden oder neuen Kundensysteme genutzt werden.
  • Für den laufenden Betrieb ist kein Administrationsaufwand notwendig, da nach einmaliger Implementierung und Abnahme durch T-Mobile mit dem Kunden die Lösung zur Gänze von T-Mobile administriert wird.

 

Fazit Mobile Standortvernetzung: Sicher ist sicher!

Egal ob als Backup-Lösung oder als Primärlösung: Die Vernetzung mehrerer Firmenstandorte über das Mobilfunknetz ist eine einfache, kostengünstige und nicht minder performante Alternative zur konventionellen Standleitung, die darüber hinaus innerhalb von kürzester Zeit implementiert werden kann und betriebsbereit ist. Passend zu den gegenwärtigen Digitalisierungstrends ist die Lösung einfach skalierbar und T-Mobile kümmert sich um die komplette Administration und gewährleistet die Sicherheit der sensiblen Unternehmensdaten. Unternehmen haben damit nicht nur eine ausfallsichere Lösung sondern können sich um ihr Kerngeschäft kümmern, mit dem guten Gewissen, das alle Standorte nahtlos miteinander verbunden sind.

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