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So kontrollieren Sie den Datenverbrauch und sparen Geld

Autor Andreas Eisner-Klee am 2.10.2014

In Netz, Roaming

Datenverbrauch

Die Menge an Daten, die weltweit erstellt, verbreitet, konsumiert und gespeichert werden, soll sich Prognosen zufolge im Jahr 2020 auf die kaum mehr vorstellbare Zahl von 40 Zettabyte summieren. Das entspricht 57 Mal der Menge an Sandkörnern aller Strände der Welt – oder, technischer ausgedrückt, einer Million Exabyte. Ein Exabyte entspricht wiederum einer Milliarde Gigabyte.

Der Datenverbrauch wächst rasant

Bereits jetzt verdoppelt sich der weltweite Datenbestand jährlich. Das Datenvolumen steigt rasant, weil die Verbreitung von Breitbandverbindungen wächst; vor allem die zunehmende Beliebtheit von Streaming-Angeboten feuert den Datenhunger an. Laut Statista verbrauchten die deutsche Breitbandnutzer im Jahr 2013 monatlich durchschnittlich 15,3 Gigabyte, im Jahr 2001 waren es noch 1,8 Gigabyte.

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Bei Unternehmen sorgen notwendige regelmäßige Softwareupdates, Backups, Speichern von großen Datenmengen, aber auch datenintensive Anwendungen, wie über die Internetverbindung geführte Videokonferenzen für hohen Datenverbrauch. Das Verschicken von E-Mails mit großen Anhängen, das Anschauen von YouTube-Videos oder das Nutzen von Facebook verbrauchen ebenfalls viel Datenvolumen.

Negative Folgen: Kosten und Drosselung des Breitbandanschlusses

Für Unternehmen kann ein stetig steigender Datenverbrauch auch hohe Kosten mit sich bringen – was die Zahl der Server, die Menge der zum Speichern benötigten Festplatten- und Cloud-Speicher- sowie möglicherweise zusätzlich benötigte Leitungskapazitäten betrifft. Für große Unternehmen spielen zudem die Energie- und Anschaffungskosten für die Rechenzentren eine Rolle.

Weil Flatrates im DSL-Bereich seit Jahren gang und gäbe sind, haben die meisten Anwender den Überblick über ihren Datenverbrauch verloren. Bei den Internet-Anbietern steigen die Kosten für die Bereitstellung der Datenmengen enorm. Einige deutsche Internetanbieter überlegen bzw. haben begonnen Datenlimits einzuführen. Ab einer Grenze von z.B.: 100 GB wird die Geschwindigkeit des Breitbandanschlusses deutlich reduziert.

Diese Tools messen Ihren Datenverbrauch

Um Kosten zu sparen sollten Sie sich den Traffic, der durch Ihren Internetanschluss zu Hause oder im Unternehmen aufläuft, einmal genauer anschauen. Wir stellen Ihnen einige Tools vor, mit denen sich das Datenvolumen bequem und sicher messen lässt.

Internet-Router:

Der monatliche Datenverbrauch lässt sich am einfachsten und schnellsten über den eigenen Internet-Router messen. Nutzer einer Fritzbox geben etwa „fritz.box“ in die Adresszeile ihres Browsers ein. Unter dem Menüpunkt „Online-Zähler“ („Internet“ -> „Online-Monitor“) finden sich die aktuellen Datenvolumen.

Anbieter:

Einige Internet-Provider bieten die Möglichkeit, den Datenverbrauch der eigenen Anbindung im Kundenkonto zu verfolgen. Das ist aber meist nur der Fall, wenn das Datenvolumen bei den angebotenen Verträgen limitiert ist.

Software und Apps:

Computer-Nutzer können auf Programme wie TrafficMonitor, Networx oder NetSpeedMonitor (Windows) bzw. SurplusMeter (Mac) setzen. Damit lässt sich allerdings nicht der gesamte Traffic des Internetanschlusses messen, sondern nur der, der über das entsprechende Gerät verbraucht wird.

Werden zusätzlich Geräte wie Smartphones oder Tablets im WLAN genutzt, müssten auch diese mit Traffic-Zählern ausgerüstet werden. In den App-Shops der verschiedenen Anbieter gibt es eine Reihe von Anwendungen.

Rechenzentren

In Rechenzentren werden der Datenverkehr – und damit der Datenverbrauch – über spezielle Serversoftware, über sogenannte Sniffer und über Proxyserver gemessen. Entsprechende Programme sind unter anderem der Netflow Traffic Analyzer, VnStat oder das Freeware-Tool Wireshark. Hier lassen sich Kapazitäten regeln und große Datenströme gegebenenfalls einschränken, um Spitzen, die die Leitungskapazität überschreiten würden, zu verhindern.

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