<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=798965790221670&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">
108x92_business_blog_logo_speechbubble.png

iPhone 8, 8 Plus und X: Das bringen die neuen Geräte für Unternehmen

Autor Marcel Henrich am 14.9.2017

In Smartphones, Hardware

iPhone 8 Plus X.png

Enterprise Mobility ist längst in heimischen Unternehmen angekommen. Mittlerweile setzen auch immer mehr Unternehmen auf das iPhone von Apple. Was anfangs kritisiert wurde, stellt sich für Unternehmen inzwischen als großer Vorteil heraus: Die Softwareumgebung der iPhones ist so geschlossen, dass es im Vergleich zu Android-Geräten deutlich schwieriger ist, sich Malware und andere Schadsoftware einzufangen. 

Auch für die User selbst sind die individuellen Funktionalitäten im Gegensatz zur Konkurrenz von Google stark eingeschränkt, was System-Administratoren und CIO natürlich freut. Schon seit geraumer Zeit steigt daher der Anteil der Apple-Smartphones in Unternehmen stark an. Bereits im Schlussquartal 2013 machten iPhones 54 Prozent aller Geräteaktivierungen aus. Der Anteil an Android- Aktivierungen in diesem Zeitraum sank indes auf 26 Prozent, während Windows Phone bei ein Prozent stagnierte.

Dazu kommt ein weiteres interessantes Phänomen: Wer ein iPhone besitzt, bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Apple: Das legt eine Umfrage unter 1.000 Nutzern nahe, die von der Bank Morgan Stanley in den USA durchgeführt worden ist. Apple hat eine Loyalitätsrate von 92 Prozent: So viele Kunden gaben an, bei ihrem nächsten Smartphone "wahrscheinlich" oder "extrem wahrscheinlich" wieder zu einem iPhone zu greifen. Damit hat Apple den Wert des Vorjahres noch einmal um sechs Prozent steigern können.

Leistungsstarke Hardware, komplett neues Betriebssystem

Dieser Tage hat Apple mit dem iPhone 8, 8 Plus und dem neuen Flaggschiff-Modell iPhone X die neueste Geräte-Generation vorgestellt. Während das iPhone X ein völlig neues Design ohne Home-Button spendiert bekommen hat und nach den Leistungsdaten von CPU, Grafik und Co. wohl als neuer Primus der Branche gelten dürfte, sind iPhone 8 und iPhone 8 Plus konsequente Verbesserungen der 7er-Generation, die aufgrund der höheren Speicherkapazitäten und dem im Vergleich zur Vorgängergeneration stark verbesserten Rechenleistung viele Businessnutzer begeistern konnte.

Kostenloses Whitepaper Mobile Sicherheit - jetzt herunterladen!

Das sind die wichtigsten Änderungen der neuen iPhones in punkto Hard- und Software für den Unternehmenseinsatz:

  • Verbesserte Rechenleistung: Alle drei neuen iPhones kommen mit dem neuen A11-Prozessor mit 2+4 Kernen. Damit haben die neuen iPhones den leistungsstärksten Prozessor, der momentan in einem Smartphone verbaut ist. Enterprise-Anwendungen laufen damit noch schneller, notwendige Software für Unternehmen wie ERP oder CRM laufen flüssiger. Das wirkt sich auch auf die Kamera aus, die gerade für Außendienstmitarbeiter durchaus eine Rolle spielt: Der A11 Bionic-Chip im iPhone 8 nimmt 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde auf. Zeitlupen können bei Full-HD in doppelter Bildrate mit 240 FPS (Frames per Second) aufgenommen werden.
  • Neues Display: Hier ist besonders das iPhone X hervorzuheben, das mit einem 5,8 Zoll großen OLED-Display mit einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixel aufwarten kann. Das Gerät dürfte damit vor allem für mobile Mitarbeiter, die viel mit Officeumgebungen arbeiten oder Fakturierungen elektronisch bearbeiten, eine echte Alternative zu einem Notebook oder Tablet darstellen. Das bisher größte iPhone Modell iPhone 6 Plus und 7 Plus verfügt „nur“ über eine Displaygröße von 5,5 Zoll.
  • Teamviewer-Fernwartung: Mit iOS11 hat Apple es endlich erlaubt, live Fernwartung mit dem beliebten Tool Teamviewer zu integrieren. Das ist für viele Unternehmen eine deutliche Erleichterung wenn es darum geht, Probleme zu beheben oder neue Unternehmensapplikationen auf den mobilen Geräten zu integrieren.
  • Augmented Reality: Einer der Megatrends der nächsten Jahre, auf den schon viele Branchen aufgesprungen sind. Alle drei neuen iPhones bekommen den ARKit mit deutlich erweiterten Funktionen für Augmented Reality. Business- und Enterprise-Apps könnten durch die Unterstützung von AR-Funktionen eine ganz neue Funktionsbreite bekommen, die weit über das hinausgeht, was die Apps heute leisten. Deshalb sollten sich IT-Abteilungen und Softwareentwickler idealerweise jetzt Gedanken darüber machen, wie ihr Unternehmen von Augmented Reality profitieren könnte.
  • Gesichtserkennung als Authentifizierung: Die von Apple Face ID genannte Technologie entsperrt das iPhone X nur dann, wenn es der Nutzer ansieht, während umfassend trainierte neuronale Netzwerke dahingehend entwickelt wurden, einer Manipulation durch Fotos oder Masken vorzubeugen. In der Vergangenheit war es immer wieder gelungen, Fingerabruckscanner auszutricksen. Das geht mit der neuen iPhone-Generation nun nicht mehr.

Fazit iPhone 8, 8 Plus und X

Obwohl der ganz große Wurf vielleicht ausgeblieben ist, sind alle drei neuen iPhones sowohl von den Leistungsdaten als auch der Akkulaufzeit und Speicherkapazität konsequente Verbesserungen ihrer Vorgänger. All diese Kriterien sind für den Businesseinsatz entscheidend. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Apple in allen drei neuen iPhones laut eigenen Aussagen das widerstandsfähigste Glas verwendet, das je in einem Smartphone verbaut wurde. Auch das dürfte Unternehmen freuen und die Kosten für Reparaturen und Ersatzgeräte senken.

 

Whitepaper Mobile Sicherheit