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13.08.2018     Lena Wostal

Unternehmen können durch IoT ihre Ressourcen besser nutzen, neue Geschäftsmodelle realisieren und Innovationen entwickeln. Das riesige Potenzial, das die Vernetzung unterschiedlicher Geräte bietet, lässt sich nur ausschöpfen, wenn die IoT-Lösung haargenau zu den individuellen Erfordernissen eines Unternehmens passt. Gemeinsam mit dem Partner t-matix solutions bietet T-Mobile Austria flexible IoT-Gesamtpakete, die Sie selbst auch ohne Programmierkenntnisse erweitern können. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie sich die IoT-Plattform in der Praxis bewährt und lassen Sie sich für Ihre eigenen Projekte inspirieren.

Das Internet der Dinge (IoT) eröffnet uns allen völlig neue Möglichkeiten. Unternehmen können mithilfe von digitaler Intelligenz und mobiler Vernetzung Ressourcen effizienter einsetzen, neue Geschäftsmodelle realisieren und bahnbrechende Innovationen entwickeln. Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen ihre Anlagen und Maschinen miteinander vernetzen und damit "smart" machen.

Für die Realisierung von IoT-Anwendungen, sind Hard- und Software-Komponenten und auch die Connectivity notwendig. Um eine IoT-Lösung zu bekommen, die genau zu den individuellen Erfordernissen passt, müssen Unternehmen in der Regel die Dienste von mehreren Lieferanten in Anspruch nehmen. Für den Anwender selbst ist es dabei gar nicht so einfach, genau jene Komponenten auszuwählen, die auch zueinander passen. Darüber hinaus erfordern der Betrieb und die Erweiterung vieler IoT-Lösungen hohes technisches Know-how, über das viele Unternehmen selbst nicht verfügen. Viele Betriebe scheuen deshalb den Einstieg in die IoT-Welt, weil er zu aufwändig und komplex erscheint.

Flexible All-in-one-Lösung, die der Kunde selbst anpassen kann

Dieses Dilemma löst t-matix mit einer unabhängigen und flexiblen IoT-Plattform. Mit dieser kann der Kunde ganz ohne Programmierkenntnisse die Lösung selbständig nach seinen Bedürfnissen anpassen und eigene Anwendungen erstellen. Ralf Parfuss, CEO von t-matix erläutert: "Unsere Lösung ist vergleichbar mit der Entstehung des Internets. Früher musste für die Erstellung von Websites großer Programmieraufwand betrieben werden." Heute gebe es dafür flexible CMS-Systeme, mit denen der User selbst Websites einfach erstellen, warten und adaptieren kann. "Ähnlich der userfreundlichen CMS-Systeme bieten wir eine IoT-Plattform mit zahlreichen Funktionen an, die vom IT-Techniker des Unternehmens ohne Programmierkenntnisse zu einer individuellen und professionellen Anwendung führen", ergänzt Parfuss.

Die Vernetzung von Dingen erfordert Connectivity. T-Mobile liefert zu diesem Paket die für die Vernetzung von Geräten notwendige  Infrastruktur wie Daten-SIM-Karten, Telefonie-SIM-Karten und das SIM-Management-Portal. Gemeinsam ergibt dies eine benutzerfreundliche All-in-one-Lösung, mit der jedes Unternehmen in die IoT-Welt leicht und kostengünstig einsteigen kann. Weiterer Vorteil für Kunden dieses Pakets: Sie werden von ihrem T-Mobile Kundenbetreuer, der den jeweiligen Betrieb gut kennt, bei der Anwendung begleitet.

Use-Cases zeigen die Vorteile und Möglichkeiten von IoT

Die Möglichkeiten dieses IoT-Pakets sind nahezu unbegrenzt. Den konkreten Nutzen im wirtschaftlichen Alltag zeigen bereits praxiserprobte Use-Cases:

1) Machen Sie Ihre Produkte IoT-ready

Sie können Ihren Kunden einen entscheidenden Mehrwert bieten, wenn Sie Ihre eigenen Produkte IoT-tauglich machen oder ein gänzlich neues IoT- Produkt entwickeln und am Markt etablieren. Durch die t-matix IoT-Plattform ist es Kunden nun möglich, Daten über das eigene Produkt sowie das Kundenverhalten zu generieren und zur Weiterentwicklung der Produkte zu nutzen. Die F&E-Abteilung erhält wertvolle Informationen über die Produktverwendung und Produktperformance und kann über die nächsten Produktentwicklungsschritte entscheiden. Die Produktion erfährt wie stark das Produkt beansprucht wird und kann gezielt Stellen verstärken. Das After Sales und Service erkennt, in welcher Region die Produkte in welcher Intensität genutzt werden, kann dadurch Wartungsprozesse organisieren, Ersatzteile bereits vorab bestellen und den Lagerbestand optimieren. Aufgrund der Vernetzung werden remote Software-Updates möglich, die die Kunden mit dem aktuellsten Update versorgen und die Kundenzufriedenheit steigern. t-matix hat bereits mit zahlreichen Unternehmen Produkte weiterentwickelt oder völlig neu etabliert, die sich durch die Digitalisierung ganz entscheidend von der Konkurrenz abheben.

Die intelligente Wasserarmatur, das GPS-Trackingsystem für Motorräder oder das vernetzte Boot sind drei Beispiele dafür. Bei der intelligenten Wasserarmatur können Anwender wie Hotels oder auch Stadien die Einstellungen remote auslesen und verändern. Bekanntlich sollte man Wasserhähne, die über mehrere Tage oder Wochen nicht benutzt wurden, längere Zeit laufen lassen. Dieser Vorgang entfernt abgestandenes Wasser und reinigt die Rohre. Mit der intelligenten Wasserarmatur kann der User das Wasser via App aufdrehen, die Wassernachlaufzeit sowie Durchflussmengen steuern, die Armaturen individuell kalibrieren, Alarme aktivieren uvm. In Gebäuden mit vielen Armaturen, die nicht laufend benutzt werden, bedeutet dies erheblich weniger Aufwand.

Connect It Boat wiederum erlaubt es, via Smartphone-App das eigene Boot jederzeit im Blick zu haben. Dort können Sie den Standort des Bootes, den Batteriestatus und die Statistik der Bilge-Pumpe abrufen. Verschiedene Alarme - etwa wenn der Motor ohne Erlaubnis gestartet wird, die Bilge-Pumpe längere Zeit läuft oder sich das Boot aus einer zuvor definierten Zone bewegt - bekommt der User direkt aufs Smartphone übermittelt. Die Applikation bietet eine Übersicht über die gefahrenen Trips und deren Darstellung auf der Karte. Die Lösung macht somit den Betrieb eines Bootes einfacher und schützt vor technischen Schäden und Diebstahl

Umfassenden Schutz für Motorräder bietet auch Bikeguard®. Eine im Motorrad verbaute Telematik Control Unit (TCU) sendet über eine integrierte SIM-Karte Daten auf ein Webportal und auf das Smartphone. Via Smartphone-App ist der Fahrer jederzeit  über den genauen Standort seines Bikes  im Bilde. Darüber hinaus werden alle gefahrenen Strecken automatisch aufgezeichnet und übersichtlich über die gesamte Saison dargestellt. Der Fahrer profitiert auch durch den erweiterten Diebstahlschutz sowie weitere Alarmierungen.

2) Mehr Effizienz auf der Baustelle

Die Bauwirtschaft zählt sicherlich nicht zu den Vorreitern bei der Digitalisierung. Durch die Vernetzung von Mensch und Gerät lassen sich aber gerade in diesem Bereich Ressourcen viel effizienter einsetzen als bisher. Dies spart Kosten und schont die Umwelt. t-matix hat für alle großen österreichischen und viele internationale Bauunternehmen IoT-Lösungen entwickelt. Diese vernetzen etwa Container, Bagger, LKW, Baumaschinen, Tankfahrzeuge und sogar Tunnelbohrmaschinen. Bei der Datenaufnahme ist t-matix extrem flexibel und kann jegliche Schnittstelle anbinden, sei es vom Hersteller direkt, einer externen Plattform oder von t-matix verbauter Hardware.

Einer der vielen daraus resultierenden Use-Cases: Bauunternehmen profitieren von der automatischen Kostenstellenabrechnung der einzelnen Baustellen. Möglich wird das durch so genannte Geozonen. Baustellen werden in einzelne Geozonen unterteilt und diese wiederum Kostenstellen zugeteilt. Befahren oder verlassen Baufahrzeuge diese Geozonen werden die Daten automatisch an das IoT-Portal gesandt und in weiterer Folge in das ERP-System des Unternehmens weitergeleitet. So wird eine einfache und effiziente Abrechnung möglich. 

3) Mit weniger Aufwand zu schnee- und eisfreien Straßen

Viele Services, die eine Stadtverwaltung zu erfüllen hat, lassen sich durch die Vernetzung effizienter gestalten. Der Winterdienst ist nur eine davon. Für einen smarten Winterdienst vernetzt die IoT-Lösung von t-matix den Fahrer, das Fahrzeug sowie zahlreiche am Fahrzeug selbst angebrachte und im Asphalt der Straße eingelassene Sensoren miteinander. Mithilfe dieses Systems kann der Streuwagen nun genau jene Menge und Art von Salz, Grob- oder Feinsplit in jener Streuweite aufbringen, die benötigt wird, um die Straßen der Stadt sicher befahrbar zu machen.

Das IoT-System liefert mithilfe der unterschiedlichen Sensoren zudem genaue Informationen darüber, wo das Streuen notwendig ist (etwa auf Brücken, die bekanntlich schnell vereisen) und wo nicht. Das erhöht die Sicherheit auf den Straßen, da der Winterdienst weiß, an welchen Stellen gefährliche Straßenverhältnisse herrschen. Gleichzeitig lassen sich Streurouten und die benötigte Menge an mitgeführtem Streugut optimal planen. Zusammengefasst: Eine Stadtgemeinde kann durch das IoT-System für sicherere Straßen während der kalten Jahreszeit sorgen - und das mit weniger Aufwand an Treibstoff und Streugut. Das sind gewichtige Vorteile für das Stadtbudget und die Umwelt.

Fazit: Wie Sie von der flexiblen IoT-Plattform von t-matix und T-Mobile profitieren

Das Potenzial von IoT ist in allen Bereichen des Lebens enorm. Bis dato fehlen aber kostengünstige und leicht zu bedienende Werkzeuge, die Unternehmen für ihre eigenen IoT-Projekte einsetzen können. Genau diese Lücke schließen t-matix und T-Mobile gemeinsam mit einer flexiblen Lösung, die der Kunde bei Bedarf auch selbst adaptieren und erweitern kann. Für Betriebe ist es damit leicht und kostengünstig geworden, die vielen Vorteile und Möglichkeiten von IoT für die eigenen Zwecke zu nützen. Kurz gesagt: T-Mobile und t-matix machen die IoT-Welt für jedermann nutzbar.

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