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Mit Bier und IoT-Box ist der Einstieg ins Internet der Dinge einfach

Autor Marcel Henrich am 13.5.2016

In M2M, Digitale Transformation

IoT Box

Um den Einstieg in die Welt des Internets der Dinge zu schaffen, reichen 30 Minuten. So lange dauerte der von T-Mobile Austria und Microtronics angebotene Workshop bei der Smart Automation Austria 2016. Dabei konnten die Teilnehmer eine Internet-of-Things-Anwendung selbständig realisieren. Im Zentrum dabei: Die neue IoT-Box, die T-Mobile ab Ende Mai anbieten wird.

Industrie 4.0, Machine-to-Machine oder auch Internet der Dinge - das sind alles Begriffe, über die einerseits viel berichtet wird. Andererseits können zahlreiche Entscheider mit den neuen Technologien noch wenig anfangen und sind oft ratlos, wie sie sie für den eigenen Betrieb einsetzen können.

Eigene IoT-Anwendung selbständig realisieren

Nicht nur beschreiben sondern auch erlebbar machen - das war das Ziel von T-Mobile Austria bei der diesjährigen Automatisierungsmesse Smart Automation 2016, die von 10. bis 12. Mai in der Messe Wien über die Bühne ging. Das Unternehmen gab dort nicht nur den Startschuss für den Verkauf seiner gemeinsam mit Microtronics entwickelten IoT-Box bekannt. T-Mobile Austria bot auch gleich mehrere Workshops an, bei denen die Teilnehmer mithilfe des kleinen technischen Gerätes ihre erste Anwendung - eine smarte Waage - selbst realisieren konnten. 

Flyer IoT-Box von T-Mobile - Geräte unkompliziert vernetzen - jetzt herunterladen

Das System besteht dabei aus einer Waage, die das Gewicht eines Gegenstandes misst,  und per Bluetooth an die IoT-Box sendet. Diese transportiert die Messdaten per GSM an ein Online-Portal selbständig weiter. Dort findet sich dann die Spezifikation der Schnittstelle, an der alle erhobenen Daten zur Weiterverarbeitung und Integration in andere Systeme, Websites oder Smartphone Apps bereitstehen.

Eine Waage, zwei Flaschen Bier und die IoT-Box

Beim Workshop selbst bediente ein Mitarbeiter von T-Mobile die Waage, indem er eine oder zwei Flaschen Bier auf der Waage platzierte und wieder entfernte. Die Workshopteilnehmer konnten selbständig am T-Server die Auswertung konfigurieren, die das System liefern soll - also entweder Gewicht in Gramm, Anzahl der Flaschen oder auch die Menge an Kalorien, die sich gerade in Flaschen verpackt auf der Waage befanden. Die gewünschten Ergebnisse erschienen dann wenige Sekunden später auf den Bildschirmen der Teilnehmer. Die User konnten das System mit wenigen Eingaben auch so einstellen, dass es die Historie der Waage grafisch darstellte. Damit war genau ersichtlich, wann der T-Mobile-Mitarbeiter mit der Waage wie viele Flaschen dort platziert oder von dort entfernt hat.

Das, was die Workshopteilnehmer auf der Smart Automation innerhalb weniger Quadratmeter gestalten und erleben konnten, ist weltweit möglich. Das Messsystem samt IoT-Box könnte sich etwa in Wien befinden, während die Anwender, die das System konfigurieren bzw. auch die Messdaten dann weiter nutzen, im südafrikanischen Johannesburg oder eben sonst wo auf der Welt sitzen.

IoT-Box macht ganz normalen Kühlschrank „smart“

Wie sich das selbst konfigurierte Beispiel „smarte Waage“ dann ganz leicht in eine konkrete Anwendung übersetzen lässt, war am Messestand von T-Mobile zu sehen. Ein handelsüblicher Getränkekühlschrank war dort mit einer Wiegeplattform für jede einzelne Etage ausgestattet. Ein daneben angebrachter Screen zeigte genau an, wieviele Flaschen welcher Sorte sich noch im Kühlschrank befanden, und wieviele bereits entnommen wurden. Weitere Informationen, wie etwa die monatliche Getränkeentnahme, die Temperatur oder auch den Stromverbrauch, liefert das System ebenso. 

Dinge des Alltags einfach digitalisieren

Zwischen Kühlschrank, Wiegeplattformen und IoT-Box einerseits und dem Computer andererseits, der die Daten auswertet bzw. über den sich das System konfigurieren lässt, können dabei tausende von Kilometern liegen. Fiktiver Anwendungsfall mit den Flaschen: Ein Besitzer einer Pension, der seinen Hausgästen einen Schrank gekühlter Getränke zur Verfügung stellt, kann auf seinem Smartphone in Echtzeit verfolgen, wie viele Flaschen entnommen wurden, und wann damit Nachfüllbedarf herrscht. Der Kühlschrank beim T-Mobile Stand zeigt aber auch deutlich, wie einfach sich herkömmliche Geräte und Maschinen mit der IoT-Box digitalisieren lassen.

IoT-Box: sofort einsetz- und vielfältig erweiterbar

Die Anwendungsmöglichkeiten der 39 mal 32 mal 6 Millimeter großen IoT-Box sind dabei äußerst vielfältig. Denn das Gerät lässt sich mit unterschiedlichsten Sensoren verbinden. Einer, der die Temperatur misst, ist jedenfalls schon an Bord. Das zentrale Element der IoT-Box ist ein intelligentes Ultra Low Power GSM Modul, das Informationen erfassen, bearbeiten und übertragen kann. Zur drahtlosen Kommunikation mit Geräten oder Sensoren in unmittelbarer Umgebung, wie die im Workshop verwendete Waage, dient ein integriertes Bluetooth Low Energy Modul. Die IoT-Box hat zudem viele weitere Hardware-Schnittstellen an Bord, ist mit einem Betriebssystem ausgestattet und somit sofort einsatzbereit. Für eine stilechte Verpackung der IoT-Box sorgte am Messestand ein 3D-Drucker von Ricoh. Das Gerät fertigte live magentafarbene T’s, in denen Messekunden ihre IoT-Box gleich mitnehmen konnten.

IoT-Box macht Proof of Concept überflüssig

Mit der IoT-Box will T-Mobile Eintrittsbarrieren für Unternehmen in die Welt des Internets der Dinge aus dem Weg räumen. Mit dem günstigen, und vor allem einfach zu bedienenden Gerät sollen Betriebe auf einen Proof of Concept verzichten können, der oft mit einem Investment von mehreren tausend, wenn nicht zehntausenden Euro verbunden ist. Mit der IoT-Box liefert T-Mobile zum Preis von 39 Euro (exklusive Umsatzsteuer) gleichzeitig weltweite Konnektivität in Form von 676 Credits mit. Diese reichen aus, um die Verbindung zwischen IoT-Box und Cloud-System etwa 2 Monate hindurch aufrecht zu erhalten. Die IoT-Box wird auch bald über Web bestellbar sein.

Smartes Fahrrad zum Anfassen

Wie vielseitig sich IoT-Technologien anwenden lassen, zeigt ein weiteres Exponat, das die Besucher des Messestandes von T-Mobile bei der Smart Automation bestaunen konnten. Das Canyon Connected Bike ist ein reinrassiges Rennrad, das mit einer SIM-Karte, einem Mikrocontroller, Bewegungssensoren und einem GPS Modul ausgestattet ist. Dank dieser Bauteile ist das Fahrrad mit einem eigens dafür entwickelten Backend über das Mobilfunknetz verbunden. Die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, sind für den Fahrer überaus praktisch: Das Rad erkennt, wenn der Fahrer stürzt und setzt einen Notruf ab, sollte der Fahrer nicht innerhalb einer gewissen Zeit per App reagieren. Die Sensoren messen den Verschleiß des Materials und das Rad weiß damit selbst, wann es zum Service muss bzw. wann welche Komponenten getauscht werden müssen. Und: Dank GPS-Empfänger kennt das Rad seinen Aufenthaltsort.  Bei Diebstahl kann es dadurch leicht lokalisiert werden. 

Fazit: Mit Bier und IoT-Box ist der Einstieg ins Internet der Dinge einfach

Das Ziel des Messeauftritts bei der diesjährigen Smart Automation von T-Mobile war es zu vermitteln, dass es sich bei Industrie 4.0, M2M oder Internet of Things keineswegs um eine Rocket-Science handelt. Mit einem Bündel aus IoT-Box, Workshop und mehreren anschaulichen Anwendungsbeispielen zeigt T-Mobile Austria, wie leicht es sein kann, die neuen Technologien zu kennen und zu nutzen. Die Vorteile, die sich durch die Vernetzung von Maschinen, Geräten und anderen Dingen ergeben, sind selbst für KMU vielfältig. Kein Betrieb, gleich welcher Branche, kann sich diese entgehen lassen, ohne Gefahr zu laufen, gegenüber den Konkurrenten ins Hintertreffen zu geraten.

 

IoT Box T-Mobile