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“Making your city smart. Together.” Das ist der Slogan, mit dem wir im November in Barcelona zum Smart City Expo World Congress 2016 gefahren sind. Für unser internationales Team aus 10 europäischen Ländern ging es an diesen drei Tagen um Visionen, Lösungen und Inspirationen für die smarten Städte unserer Zukunft. Mehr als 16.500 Besucher, fast 600 Aussteller und rund 600 Städte aus aller Welt nahmen an der Veranstaltung teil.

An unserem Messestand trafen wir zahlreiche Vertreter von Kommunen aus ganz Europa. Besonders die Bürgermeister und Stadtvertreter aus Bukarest (Rumänien), Skopje (Mazedonien), Tirana (Albanien), Riyeka (Kroatien), Monheim (Deutschland), Gijón (Spanien), Naoussa (Griechenland) und Barcelona (Spanien) waren an unserem Angebot interessiert. Insgesamt war die Vielfalt der angebotenen Lösungen beeindruckend. Die Demonstrationen neuer Technologien und Trends wie Narrowband-IoT und Big Data zeigten anschaulich, welche Vorteile sie in Smart City Projekten einbringen können. In unserem früheren Beitrag "Diese 10 IoT Anwendungen machen aus der Stadt eine Smart City" werden die wichtigsten Anwendungsbereiche genannt.

Der Messestand erlaubte Einblicke in verschiedene Smart City Lösungen

Das Video und die Slideshow geben einen guten Eindruck vom Messegeschehen und den Lösungen, die auf dem Smart City Expo World Congress 2016 vorgestellt wurden.

Smart City Expo World Congress 2016

Interview mit Ralf Nejedl auf dem Smart City Expo World Congress 2016

Außerdem wurde Ralf Nejedl, SVP B2B/ICT Sales and Services Europe bei der Deutschen Telekom, über die Vorteile und Herausforderungen von Smart Cities interviewt.

Was sind die Hauptvorteile einer Smart City?

Ralf Nejedl: Die Vorteile einer Smart City sind, dass die Bürger der Stadt davon einen Mehrwert haben, sich besser stellen und in der Lage sind, eine höhere Lebensqualität zu erreichen. Das kann zum Beispiel eine sauberere Umwelt bedeuten oder auch, dass es einfacher ist, einen Parkplatz zu finden und der innerstädtische Verkehr reduziert wird. Auf der anderen Seite gibt es auch Vorteile für die Stadtverwaltung. Teils durch Kostensenkungen, aber auch indem eine Stadt in der Lage ist, sich zukunftsorientiert zu präsentieren, wie das zum Beispiel Barcelona, wo wir sind, bereits fantastisch macht.

Wie definiert die Deutsche Telekom eine Smart City?

Ralf Nejedl: Für uns ist eine Smart City eine Art Ökosystem, das eine Stadt unterstützt, sich den Herausforderungen, die sie hat, zu stellen. Es ist nicht eine einzelne Lösung, sondern eine Kombination von Lösungen, die alle zusammen eine Stadt zu einer intelligenten Stadt machen.

Wie profitieren Smart Cities von der technologischen Führungsrolle der Deutschen Telekom?

Ralf Nejedl: Ich denke, dass die Führungsrolle, die wir einnehmen, uns dabei helfen wird, für Smart Cities relevant zu sein. Das wird deutlich, wenn Sie sich die neuen Entwicklungen wie Narrowband-IoT anschauen. Hier sind wir bereits im Prozess die Technologie in den Städten auszurollen. Sie wird dazu beitragen, die Entwicklung von smarten Städten zu beschleunigen. Wenn wir das NB-IoT Netzwerk aufgebaut haben, werden wir auch in der Lage sein, z. B. Smart-Parking-Lösungen viel schneller, viel einfacher und viel günstiger umzusetzen. Unsere Technologieführerschaft ist also ein konkreter Beitrag, um Smart City Projekte zu beschleunigen.

Welche Entwicklungen sehen Sie für die Zukunft, sagen wir in den nächsten zwei Jahren?

Ralf Nejedl: Ich hoffe, dass noch mehr Städte beginnen, den Wert des "Smart"-Seins zu verstehen und dass sie Pläne und Strategien entwickeln, wie sie sich in dieser Hinsicht entwickeln wollen. Nach den Diskussionen, die ich mit vielen Bürgermeistern hatte, bin ich eigentlich ganz optimistisch. Immer mehr von ihnen fangen auch an, zu verstehen, dass es besser ist, einen Gesamtplan und eine übergreifende Strategie zu haben, als nur mit kleinen Projekten zu starten, die dann zu kleinen Insellösungen werden und eine Stadt letztendlich nicht viel schlauer machen. Mein Wunsch für die Zukunft ist also, dass Smart City Projekte vielmehr als allumfassendes Öko-System konzipiert werden, statt als kleine Insel-Projekte.

Conclusio Smart City Expo World Congress 2016

Das große Interesse an unserem Stand auf dem Smart City Expo World Congress zeigt wie bei Bürgermeistern und Vertretern von Städten das Thema Smart aktuell hohe Priorität hat. Kein Wunder, in Euopa wohnen bereits 70% der Bevölkerung in Städten und es werden immer mehr. 

Ralf Nejedl, Senior Vice President B2B & ICT der Deutschen Telekom AG, bringt den Sinn von Smart Cities auf den Punkt: Bürger und die Stadtverwaltung müssen profitieren. Es geht dabei nicht um einzelne Lösungen, sondern um ein Ökosystem das entstehen muss. 

 

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