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SLOC ist ein heimisches Unternehmen aus der innovativen Digitalbranche und entwickelt schlüsselfertige Sensoren für industrielle IoT Anwendungen. Die effiziente Funkübertragung kommt von T-Mobile mit dem Narrow-Band IoT Netz, das derzeit einzige Netz für das Internet der Dinge (IoT), das im Vollausbau in Österreich verfügbar ist. Damit ist SLOC ein Pionier in der Nutzung von NB-IoT. Mit dieser smarten Lösung optimiert der Kunde Saubermacher seine Prozesse, das spart Geld und nützt auch der Umwelt, weil die Müll-LKW nur mehr zu den vollen Tonnen fahren.

Gerade einmal 2 Jahre jung ist das Grazer Start-Up SLOC. Und es hat mit seinen Sensoren, die ebenfalls SLOC heißen, schon namhafte Kunden gewonnen. Am Beginn stand die Vision, ein Baukastensystem für industrielle IoT- und Industrie 4.0-Anwendungen zu entwickeln. Unternehmen sollen die Möglichkeit bekommen, mit den smarten SLOC Produkten ihre Prozesse zu automatisieren und zu optimieren. Smarte Abfalltonnen, intelligente Behälter und das Tracking von Gabelstaplern sind die ersten erfolgreich umgesetzten Anwendungen.

Industrie 4.0 heißt Müllentsorgung neu gedacht und gemacht

Wie wird ein altbekannter Prozess zu einer Industrie 4.0 Anwendung? Wir zeigen Ihnen dies an Hand der Abfallwirtschaft. So wie wir alle es bis jetzt kennen, fahren die LKW der Müllentsorger fixe Routen. Im städtisch verbauten Gebiet mit Wohnblöcken kommen sie zwei bis dreimal wöchentlich, bei Einfamilienhäusern einmal pro Woche. Dann gibt es noch Tonnen für Papier, Glas oder Bio-Müll, die wiederum eigene Routenpläne haben.

Mit Hilfe von Industrie 4.0 sollen diese Routen (bzw. Prozesse) optimiert werden, getreu der Idee: Die Tonne soll nur dann vom LKW angefahren und entleert werden, wenn sie voll ist. Dazu muss jede Abfalltonne ihren Zustand melden können und hier kommen das Internet of Things ins Spiel - und eben die Produkte von SLOC. In jede Tonne werden Sensoren eingebaut, sie messen den Füllstand, die Position des Deckels und auch die Temperatur, um Überhitzung und einen möglichen Brand zu vermeiden.

Nun müssen diese Informationen aber in die Zentrale - zum Beispiel von Saubermacher - übertragen und automatisch ausgewertet werden, damit die Müll-LKW gesteuert werden können, das wird als Maschine zu Maschine Kommunikation (M2M) bezeichnet. Daher suchte SLOC für die Logistik- und Abfallwirtschaft nach einem innovativen Funkstandard, der die Anforderungen der Industriekunden sowohl in kaufmännischer, als auch in technischer Sicht erfüllt. Hier kommt T-Mobile als Partner von SLOC ins Spiel, der die dafür geeignete Funktechnologie liefert.

Das erste Netz im Vollausbau, um Daten von Sensoren zu übertragen, ist NB-IoT von T-Mobile

In jedem Sensor auf jeder Mülltonne steckt eine SIM-Karte von T-Mobile. Damit können die gemessenen Daten wie Füllstand oder Temperatur übertragen werden. Da die Tonnen sehr verstreut im Freien, genauso wie in Kellern mit dicken Betonwänden stehen, waren bei der Auswahl der Funktechnologie zwei Kriterien entscheidend: Die Datenübertragung benötigt wenig Energie und schont daher die Batterie des Sensors, dennoch kann der Funk Gebäude gut durchdringen.

Die Wahl fiel auf T-Mobile, dem Mobilfunker, der mit dem Narrow Band-IoT Netz als erster österreichweit modernste Infrastruktur für M2M Kommunikation bietet. Dieses schmalbandige Netz ist speziell für IoT Anwendungen geeignet, denn diese Low Power Wide Area Anwendungen senden und empfangen kleine Datenmengen in bestimmten Abständen. Damit lassen sich ausgezeichnete Netzabdeckung, Versorgung bis ins Gebäudeinnere und lange Batterielaufzeiten erreichen. So sind die Sensoren von SLOC langlebig, intelligent und wartungsarm. Das ist eben wichtig, weil Mülltonnen oder Container weit verstreut stehen.

Für SLOC ist das eine strategische Partnerschaft, an der sowohl der Betrieb der aktuellen Produkte, als auch die Weiterentwicklung hängen, betont Alec Essati, CEO von SLOC: „T-Mobile ist der einzige Anbieter in Österreich, der ein flächendeckendes Netz zur Verfügung stellen kann und eine eigene Unit für NB-IoT aufgebaut hat. Daher kam und kommt für uns kein anderer Partner in Frage.“

Dank der engen Partnerschaft mit T-Mobile ist SLOC eines der ersten heimischen Unternehmen, das Narrow Band IoT nutzt. Die Kunden aus der Industrie haben daraus folgende Vorteile:

  • Niedriger Energieverbrauch und die damit verbundene lange SLOC-Batterielaufzeit
  • Tiefe Gebäudedurchdringung für optimale Datenübertragung auch in herausfordernden Umgebungsbedingungen (z.B. Keller, Lagerhallen)
  • Attraktive Kostenstruktur bei minimalem Implementierungsaufwand.

„Wir haben mit dem Team von T-Mobile in unzähligen Telefonkonferenzen alle Probleme ausgemerzt. Man darf nicht vergessen, dass unsere Sensoren mit NB-IoT im Monat nur wenige hundert Kilobyte an Daten übertragen. Da muss jedes Byte schon sehr genau überlegt werden“, berichtet Essati über den gemeinsamen Weg bei der Produktentwicklung.

Ziel erreicht: Kosten und CO2 sparen

Information as a Service lautet das Stichwort bei SLOC. So können Use Cases kostengünstig, ohne große Erstinvestitionen, von den Kunden ausprobiert werden. 200 Sensoren wurden von Saubermacher in einem Feldversuch mit SLOC erfolgreich getestet, in der finalen Ausbaustufe werden es mehrere tausend Abfalltonnen und Container sein. Die smarten Mülltonnen von Saubermacher melden ihre Füllmenge und Position, ist eine definierte Befüllung erreicht, so wird die Abholung oder Entleerung automatisch veranlasst. Mit diesen Informationen ist es leichter die Routen zu optimieren; Leerfahrten, weil Container nur halbvoll waren, fallen nun weg. Die Vorteile liegen für den Kunden klar auf der Hand: Eingesetzte Ressourcen und damit Kosten werden geringer, gleichzeitig wirken sich weniger LKW-Fahrten positiv auf die CO2-Bilanz und damit auf die Umwelt aus, auch Staus werden reduziert.

„Durch die Pionierarbeit mit T-Mobile hat SLOC jedenfalls ein Produkt auf die Beine gestellt, das neben Saubermacher noch viele Kunden in den unterschiedlichsten Branchen völlig neue Geschäftsmodelle und deutlich mehr Servicequalität ermöglichen wird“, blickt Essati in die Zukunft.

Auch die Abrechnung ist innovativ und entspricht dem heutigen Servicegedanken: SLOC arbeitet mit einem Pay-Per-Use-Modell, d.h. die Kunden zahlen nur für jene Informationen, die sie benötigen. Dabei müssen sie sich um nichts kümmern, sie bekommen ein Gesamtpaket aus Hardware, Software und Services, eventuelle Upgrades sind ebenfalls inkludiert.

Fazit: Unternehmen brauchen starke Partner für Industrie 4.0

Industrie 4.0 ist in aller Munde, die erhofften Chancen können am Wirtschaftsstandort Österreich aber nur realisiert werden, wenn den Unternehmen kompetente Partner zur Seite stehen. SLOC sieht im Vergleich zu den USA oder China starken Aufholbedarf in der DACH-Region und möchte mit seinen Entwicklungen und Produkten dazu einen Beitrag leisten. „Von den Möglichkeiten und dem Energieverbrauch sind wir davon überzeugt, dass NB-IoT die absolute Zukunftstechnologie ist. Dank der Partnerschaft mit T-Mobile versprechen wir uns im IoT Umfeld in Österreich einen ganz klaren Technologievorsprung“, so Alec Essati.

Mit dem Baukasten-Konzept bekommen die Kunden innerhalb kurzer Zeit schlüsselfertige smarte Devices, die genau auf ihren Anwendungsfall abgestimmt sind. Die ersten Projekte sind erfolgreich umgesetzt, und die strategischen Partner SLOC und T-Mobile denken bereits an die nächsten Innovationen. Die bestehenden Technologien sollen gemeinsam weiterentwickelt werden. Ebenso möchte man in der Entwicklung neuer Anwendungsbereiche zusammenarbeiten, um Kunden mit integrierten Gesamtlösungen auf ihrem Weg in die Welt von Industrie 4.0 und somit in die digitale Zukunft zu unterstützen.

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