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Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie ist in allen Lebens- und Unternehmensbereichen stets präsent. Dabei verändert sie die Beziehung und den Umgang mit Kunden, den organisatorischen Ablauf innerhalb von Unternehmen und den Produktionsprozess. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist eine der Hauptaufgaben, mit der sich Unternehmen aller Größen und Branchen in den nächsten Jahren auseinandersetzen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wir zeigen Ihnen welche Bereiche im Jahr 2019 besonders im Fokus stehen und welche Ideen Sie sogar im eigenen Unternehmen umsetzen können.

Die Online- und die Offline-Welt lassen sich kaum noch voneinander trennen. Vielmehr verschwimmen hier die Grenzen und beide Sphären überlagern sich. Die Konsequenz daraus ist, dass die eine Welt schon bald nicht mehr ohne die andere auskommen wird.

Das Zeitalter der Digitalisierung bringt neben unzähligen Möglichkeiten auch einige Herausforderungen mit sich. Ohne Chance, kein Risiko und ohne Risiko, keine Chance. Unternehmen müssen sich daher einer Reihe von Herausforderungen stellen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Nachfolgend betrachten wir die wichtigsten Aspekte, die für Unternehmen bei der Digitalisierung im Vordergrund stehen.

Das Internet der Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz

Die Kommunikation mit oder zwischen Maschinen ist erstrebenswert, um Prozesse schneller, effizienter, sicherer zu gestalten und neue Geschäftsfelder zu eröffnen. IoT (Internet of Things) bedeutet, dass selbst simple Gegenstände aus dem Alltag mit dem Internet verbunden werden, um online Informationen auszutauschen. 

Beispiele für IoT-Anwendungen sind autonom fahrende Fahrzeuge, Smart-Home Gadgets oder Wearables, wie Smartwatches. Im Gegensatz zu Asien oder der USA, wo autonom fahrende Autos im Straßenverkehr schon relativ häufig zu sehen sind, gibt es im IoT-Bereich in Europa noch viel Potential.

Die Vernetzung von physischen und virtuellen Gegenständen ist nichts bahnbrechend Neues, sie wird aber immer wichtiger. Die gewonnen Daten können effizienter analysiert und dadurch besser für den jeweiligen Zweck genutzt werden. Ein Koppeln dieses Prozesses mit Machine Learning Elementen, bietet ungeahntes Potential und ist ein wichtiger Schritt in Richtung Automatisierung.

Die nächste Generation des Kommunikationsstandards 5G, spielt dabei eine besonders große Rolle. Dank der Möglichkeit der Übertragung von großen Datenmengen und extrem kurzen Latenzzeiten - durch 5G ermöglicht - wird es überhaupt erst möglich IoT in unseren Alltag und auch in die Unternehmen zu implementieren. Auch hier wird 2019 ein wegweisendes Jahr. 

Cloud Lösungen

Unternehmen haben individuelle Strukturen, d.h. kein Unternehmen gleicht dem anderen. Firmentypische Hierarchien, interne Kommunikationsprozesse sowie die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern bilden beispielsweise spezifische Eigenheiten für jedes Unternehmen.

Die Digitalisierung trägt an dieser Stelle dazu bei, neue Schnittstellen zu schaffen, an die unterschiedlichste Akteure innerhalb und außerhalb der Firma einfach andocken können. Innerhalb des Unternehmens wird damit ein direkter und beschleunigter Informationsfluss erreicht, die die vorhandenen Strukturen überwinden und teilweise aufbrechen. Außerhalb des Unternehmens lassen sich Kunden und Partner einfach in geschäftliche Abläufe einbinden und beschleunigen damit diverse Prozesse.

Geht es nun um die IT-Infrastruktur, lässt sich beobachten, dass der Trend zu Cloud basierten Lösungen geht. Insbesondere SaaS (Software as a Service) Anwendungen, wie Google Drive, Mailchimp, Salesforce oder Shopify, erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Durch die End-to-End-Programmierbarkeit können sich Unternehmen schnell an digitale Veränderungen anpassen und neue Technologien ohne großen Aufwand in die Plattform integrieren.

Automatisierung und Integration

Sprach-, Bild, sowie Videoerkennung sind nur wenige Beispiele für Bereiche zunehmender Automatisierung durch Künstliche Intelligenz.

Ein großes Ziel ist es bestehende, immer wiederkehrende Unternehmensprozesse so weit wie möglich zu automatisieren. Durch IoT und Künstliche Intelligenz samt Machine Learning-Elementen soll dies realisiert werden. Der Nutzen dabei ist eine große Zeitersparnis. Wenn es gelingt entsprechende Prozesse zu automatisieren, kann die gewonnene Zeit für andere Unternehmensaktivitäten genutzt werden, um sich womöglich strategisch besser zu positionieren.

Keinesfalls weniger Wichtigkeit sollte der Vernetzung und Integration der ganzen digitalen Systeme im Unternehmen zugeschrieben werden. Nur wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, kann das größtmögliche Potential ausgeschöpft werden.

Kundenfokus in der Customer Journey

Aufgrund des technologischen Wandels stehen den Kunden eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung. Kunden haben die Möglichkeit mit quasi minimalstem Aufwand alles über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in Erfahrung zu bringen. Sie können sich ebenso über die Konkurrenz informieren, die Produkte oder Dienstleistungen anschließend vergleichen und so ihre Kaufentscheidung fällen. Selbst nach dem Kauf nehmen sie durch Rezensionen oft Einfluss auf Ihr Unternehmen.

Deshalb ist es umso wichtiger dort zu sein, wo Ihr Kunde ist! Der Kunde sollte heutzutage im Mittelpunkt des unternehmerischen Handels stehen. Ein wichtiger Ansatz ist dabei herauszufinden, wie der Kunde mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen interagiert, um den Überblick über die Berührungspunkte in der Customer Journey zu behalten, aber auch Fokuspunkte zu setzen.Dabei ist es egal, ob diese Berührungspunkte offline oder online stattfinden, denn diese zwei Welten sind nicht mehr voneinander zu trennen. Omni Channel Marketing lautet das Stichwort.

So finden beispielsweise im Handel weiterhin 90 Prozent der Verkäufe offline statt, allerdings gibt es hier immer mehr ROPO-Kunden (Research Online Purchase Offline). Selbst wenn der Kauf letztendlich im Laden getätigt wird, muss man online gezielt auf potentielle Interessenten eingehen und diese versuchen in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen.

Auch ganz einheitliche Marketing Automation wird immer wichtiger, um Kunden gezielter ansprechen zu können, festere Beziehungen aufzubauen und letztendlich Zeit zu sparen, die für die Ausarbeitung von Strategien genützt werden kann.

Datenschutz

Der Umgang mit Daten war für das Jahr 2018 ein relevantes Thema, das Unternehmen auch 2019 ernst nehmen sollten. Wie wir bereits festgestellt haben, werden laufend neue Technologien entwickelt und bestehende verbessert. Menschen sind permanent von Technologie umgeben und werden ihr gegenüber immer aufgeschlossener. Wenn es um Künstliche Intelligenz, Automatisierung wie von Geisterhand, oder punktgenaues Targeting geht, kann es für den Kunden aber ebenso schnell verwirrend werden.

Das Thema Datenschutz wird relevanter. Es ist zu beobachten, dass Kunden beim Thema Daten empfindlicher werden. Sie sind reflektierter und informierter als noch vor einigen Jahren und ihnen ist nicht mehr völlig egal, was mit ihren Daten passiert.

Unternehmen sollten auf Transparenz setzen, um ihren Kunden offen entgegen zu treten. Informieren Sie Ihre Kunden was mit Ihren Daten passiert und versuchen Sie so transparent wie möglich zu kommunizieren.

Die Blockchain ist angekommen

Obwohl die Blockchain häufig mit Bitcoin in Verbindung gebracht wird, bedeutet Blockchain nicht automatisch gleich Bitcoin. Die Blockchain beruht auf einem hochkomplexen System, und stellt die gesamte Technologie hinter diesem Prozess dar. Im Grunde genommen und stark vereinfacht dargestellt handelt es sich bei der Blockchain-Technologie, um eine gemeinsam genutzte Datenbank, bei der Verbraucher und Lieferanten einer Transaktion direkt miteinander verknüpft werden.

Das Thema Blockchain findet bei Unternehmen immer mehr Gefallen. Laut einer Studie der Beratungsfirma PwC haben sich bereits 84 Prozent der Unternehmen mit der Blockchain-Technologie auseinandergesetzt und immerhin rund 15 Prozent haben sie bereits implementiert. Für das Jahr 2019 ist damit zu rechnen, dass es einen Anstieg bei Unternehmen gibt, die die Blockchain für bestimmte Geschäftsprozesse einsetzten werden.

Fazit digitale Herausforderungen 2019

Die Digitalisierung verändert Kunden, Produkte, Geschäftsmodelle und dadurch ganze Unternehmen. Diese Entwicklung wird auch im Jahr 2019 weiter voranschreiten – sie ist nicht mehr aufzuhalten und soll auch nicht aufgehalten werden. Allerdings gilt es für Unternehmen sich laufend darauf einzustellen.

Relevante technologiebasierte Themen, mit denen sich Unternehmen beschäftigen sollen, sind das IoT, Künstliche Intelligenz, Blockchain und Cloud Lösungen. Der Trend geht dabei zur Vernetzung verschiedenster Gegenstände mit dem Internet. Durch Machine Learning soll ein neuer Grad an Automatisierung erreicht werden. Auch die Blockchain Technologie wird immer gefragter. Unternehmen sind sichtlich an der Implementierung dieser womöglich disruptiven Technologie interessiert, um Prozesse zu vereinfachen oder Geschäftsmodelle neu zu denken. Allerdings ist es wichtig, dass jedes Unternehmen den richtigen Mix der einzelnen Komponente für sich selbst herausfindet.

Es stehen immer größere Mengen an Daten zur Verfügung. Daten sind wichtig und helfen Unternehmen Berührungspunkte von Kunden in der Customer Journey zu identifizieren und ihr Marketing dadurch zu optimieren. Der Umgang mit all diesen Daten sollte bewusst und transparent erfolgen. Das Interesse der Kunden, was mit ihren Daten passiert steigt. Datenschutz ist daher ein wichtiges Thema.

Einmal mehr kommen auf Unternehmen große Herausforderungen zu, wobei dadurch natürlich auch große Chancen entstehen. Unternehmen müssen die Herausforderung akzeptieren und einen cleveren Weg finden, um die Chancen zu nutzen, damit sie sich auf einen zukunftssicheren Weg begeben.

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