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So funktioniert die Datenübertragung beim Handywechsel problemlos

Autor Veronika Schindelar am 13.11.2015

In IT Sicherheit, Smartphones

Datenübertragung beim Handywechsel

Sie haben gemeinsam viel erlebt, aber eines Tages kommt unaufhaltsam der Zeitpunkt der Trennung: Sie wollen Ihr Smartphone durch ein neueres Modell ersetzen. In Österreich werden Smartphones im Durchschnitt 2,7 Jahre lang genutzt und damit öfters gewechselt als Jeans, allein heuer planen 41 Prozent der Nutzer, sich ein neues Gerät zuzulegen.

Ein anstehender Handywechsel, egal ob im privaten oder geschäftlichen Umfeld, wirft aber jedes Mal die Frage auf, wie Sie Ihre Daten einfach und vor allem ohne Verluste auf das neue Gerät transferieren. Ein noch mulmigeres Gefühl macht sich breit, wenn Sie auch noch die Plattform beziehungsweise das Betriebssystem wechseln wollen, also zum Beispiel von einem Smartphone, das unter Android läuft, zu Apples iPhone. Aber auch in diesem Fall gibt es Lösungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Tools Sie beim Handywechsel unterstützen.

Datentransfer innerhalb des Betriebssystems

Am einfachsten ist es, wenn Sie bei dem Betriebssystem bleiben, das Sie bereits nutzen. In diesem Fall sichern Sie Ihre Daten auf der Festplatte des Computers oder in der Cloud des jeweiligen Anbieters und spielen dann die Daten auf das neue Gerät. Bei Apple funktioniert der Datentransfer entweder über den Medienplayer iTunes, der lokal auf dem Computer liegt oder über den Onlinespeicher iCloud. Bei anderen Anbietern wie Google oder Microsoft haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Daten auf das neue Smartphone zu übertragen:

  • Online-Konto synchronisieren: Der einfachste Weg, Daten wie Kontakte oder Kalendereinträge auf allen Geräten aktuell zu halten, ist die Synchronisierung des Online-Kontos. Das neue Gerät bei dem Konto anmelden und Daten übertragen.
  • Daten über SD-Karte exportieren: Wenn die Smartphones über einen SD-Kartenslot verfügen, einfach die Daten auf der Karte abspeichern und im neuen Gerät einsetzen.
  • via internen Speicher: Die Daten auf dem internen Speicher des Smartphones abspeichern und danach auf einem PC zwischenspeichern. Anschließend das neue Gerät mit dem PC verbinden und Daten übertragen.
  • via SIM-Karte: Wenn die SIM-Karte weiterverwendet werden soll, kann man die Kontakte auf diese kopieren und im neuen Gerät wiederherstellen.
  • via SIM-Kartenleser: Kontakte, Rufnummern, Kurznachrichten, verfügbare Netze und Konfigurationsdaten können auf einem SIM-Kartenleser gespeichert, am PC editiert und am neuen Smartphone wieder eingespielt werden.

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Die großen Smartphonehersteller wie Sony, Samsung oder HTC bieten auch eigene Lösungen an, um Daten auf das neue Gerät zu transferieren. Dazu müssen Sie sich aus dem Google Playstore die entsprechende App herunterladen.

Wechsel des Betriebssystems

Wer sich dazu entschließt, auf ein neues Betriebssystem zu wechseln, muss ein paar Dinge mehr beachten. Mittlerweile bieten aber die führenden Android-Anbieter gute Tools wie die schon vorher erwähnten Apps und Leitfäden an, damit die Nutzer ihre Daten in das neue Betriebssystem überspielen können. Wer auf ein Smartphone von Microsoft oder einen Blackberry umsteigen will, hat ähnliche Möglichkeiten wie bei einem Android-Gerät und kann die Daten via SIM-Karte oder Zwischenspeicherung auf einem PC übertragen.

Der Wechsel zwischen den beiden populärsten Betriebssystemen iOS von Apple und Android von Google war jahrelang eine Herausforderung für jeden Nutzer. Aber die Branchenriesen haben eingesehen, dass man mit restriktivem Verhalten die Kunden nur vergrault. Apple bietet mit Move to iOS eine eigene App für Android-Geräte an, und Google-Nutzer können eines der oben erwähnten Tools der Hersteller verwenden oder auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen, wie zum Beispiel auf die kostenpflichtige Anwendung Phone Copier Express. Dabei gibt es aber einen Wermutstropfen: Apps können nicht übertragen werden. Auch wenn die Anwendung auf beiden Plattformen verfügbar ist, muss sie neu gekauft werden oder man muss sich nach einer alternativen Lösung umsehen.

Datentransfer im Unternehmen

Das Thema Handywechsel betrifft seit einigen Jahren auch immer stärker die Unternehmen. Strategien wie BYOD, bei der die Mitarbeiter ihre privaten Smartphones auch im Geschäftsumfeld nutzen können, stellen CIOs vor große Herausforderungen. Mit einer Enterprise Mobility Management (EMM)-Strategie ist es für den Administrator aber möglich, den sicheren Einsatz von Smartphones im Unternehmen zu organisieren. Kernstück einer EMM-Strategie ist eine Mobile Device Management (MDM)-Lösung. Sie ist die zentrale Verwaltung von mobilen Geräten im Unternehmen und sorgt für die Sicherheit und Funktionalität der Geräte bei gleichzeitigem Schutz des Unternehmensnetzwerks. Die Vorteile einer MDM-Lösung sind:

  • Sicherung der Daten sowie Programme und Wiederherstellung dieser over-the-air.
  • Schnelle und sichere Bereitstellung der nächsten Generation von Hardware, Betriebssystem und Anwendungen.
  • Kompatibilität mit allen gängigen mobilen Betriebssystemen und Anwendungen.
  • Sie arbeitet mit verschiedenen Dienstleistern zusammen.
  • Sie ermöglicht es bei Bedarf Geräte hinzuzufügen oder zu entfernen, um eine optimale Netzwerkleistung und Sicherheit zu gewähren.
  • Last but not least: Mit den genannten Werkzeugen stellt auch der Handywechsel innerhalb des Unternehmens kein Problem dar.

Im Idealfall ermöglicht MDM-Software Administratoren, die mobilen Geräte so einfach zu verwalten wie Desktop-Rechner und bietet gleichzeitig eine optimale Performance für die Anwender. Wer sich für T-Mobile als Businesspartner entschieden hat, kann die umfassenden Servicepakete des Providers nutzen und sich zu diesem Thema beraten lassen.

Der einfachste Weg: Datentransfer im T-Mobile Shop
Wer sein neues Smartphone einfach nur Nutzen und sich keine Gedanken darüber machen will, wie und ob er seine Daten auf das neue Gerät bekommt, kann den Datentransfer in einem T-Mobile Shop erledigen lassen. Bei einer Neuanmeldung oder einer Vertragsverlängerung ist der Service kostenlos, sonst Fallen Kosten von 10 Euro an.

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