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Beim ersten Wiener Chatbot Hackathon am 29. Juni im Wiener Startup Zentrum weXelerate entwickelte ein internationales Teilnehmerfeld Anwendungen für die Chatbot-Entwicklerplattform EDDI. Die Lösungen reichten von einem intelligenten Finanzberater bis hin zu einem Spiel, bei dem sich der Nutzer mit dem Twitter-Wortschatz des amtierenden US-Präsidenten messen kann. T-Mobile unterstützte die Entwickler mit seinem umfangreichen, mit Tinka erworbenem Chatbot-Know-how.

Das Wortkettenspiel ist eines von vielen Spielen, für die lediglich ein wacher Geist notwendig ist und die gleichzeitig stundenlang unterhalten können: Ein Mitspieler nennt ein Wort und der nächste an der Reihe muss aus dem letzten oder letzten beiden Buchstaben ein neues Wort bilden. Die beiden Gewinner des ersten Wiener Chatbot Hackathons haben dem Wortspiel mit ihrer Lösung eine neue, sehr unterhaltsame Note verpasst: Sie haben ein Dialogsystem entwickelt, bei dem sich ein Spieler mit dem Wortschatz von Donald Trump messen kann, den dieser auf Twitter verwendet.

Twittern wie Trump

Der Chatbot bedient sich dabei aus zehntausenden Tweets des amtierenden US-Präsidenten. Diese sorgen ob ihrer Erhabenheit über Syntax- und Rechtschreibregeln oft für Aufregung und Unterhaltung bei seinen Followern und werden mittlerweile auch absichtlich eingebaut.  Wie die beiden Teammitglieder, ein Business-Analyst aus Rumänien und ein Programmierer aus Tschechien, betonten, lässt sich ihre Lösung auch beliebig erweitern. So könne man die zugelassenen Wörter nur auf bestimmte Themen wie etwa Tiere oder Gebäude beschränken. Oder aber den Chatbot für das Pauken von Vokabeln einer Fremdsprache verwenden. "Die Idee hat vor allem deshalb überzeugt, weil sie out of the box war", argumentierte Marco Antonio Quége von Mercuri Urval stellvertretend für die vierköpfige Jury, die neben ihm aus drei Chatbot-Experten bestand.

Chatbot Hackathon Präsentation

T-Mobile unterstützte die Teilnehmer mit eigenem Chatbot-Know-how

Aufgabe des von Wiener Startup Labs.ai im weXelerate veranstalteten ersten Chatbot Hackathon Wiens war es, einen Anwendungsfall auf der Entwicklungsplattform EDDI (Enhanced Dialog Driven Intelligence) zu entwickeln. Für die Einführung in diese Open-Source-Lösung sorgte Gregor Jarisch, Co-Gründer von Labs.ai, Head of Research & Development und Mastermind von EDDI. Die Teilnehmer, hatten dann knappe acht Stunden Zeit, um auf Basis von EDDI lauffähige Lösungen zu entwickeln. Allesamt illustrierten dabei die Mechanik und Vorteile der Chatbot-Technologie: Der User muss nicht mehr in Suchmaschinen oder FAQs nach der passenden Information suchen. Sondern ein Chatbot liefert ihm diese nach Eingabe seiner Frage und serviert ihm auch gleich passende Entscheidungsoptionen, aus denen der Nutzer wählen kann. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Treffergenauigkeit immer höher, weil der Chatbot mit jeder Eingabe schlauer wird. Wenn der Chatbot dann in Form eines charmanten Avatars erscheint, wirkt der Dialog mit der Maschine noch menschlicher.

So wie dies etwa bei Tinka, der Kommunikationsassistentin von T-Mobile Austria, der Fall ist. Sie beantwortet seit 2014 die Fragen der User und nutzt seit 2017 dafür Künstliche Intelligenz. T-Mobile Austria war beim ersten Wiener Chatbot-Hackathon nicht nur als Sponsor an Board. Denn Daniel Krüger, Produkt Manager für KI bei T-Mobile Austria, unterstützte alle Teilnehmer mit Erfahrungen, die das Unternehmen mit Chatbots bisher machen konnte. Krüger resümierte: "Es hat unheimlich Spaß gemacht, mit kreativen Entwicklern an neuen Anwendungsszenarien für Chatbots zu arbeiten und meine Erfahrung auf diesem Gebiet mit einzubringen."

Finley hilft bei Investition und Finanzierung

Den zweiten Platz beim Chatbot Hackathon konnte ein vierköpfiges Team mit Finley erringen. Finley hilft dann weiter, wenn man Geld investieren möchte oder selbst eine Finanzierung braucht. So empfiehlt der Chatbot etwa einem User, der 5000 Euro praktisch ohne Risiko anlegen will, das gute alte Sparbuch. Weil sich bei einem solch geringen Betrag das Risiko durch einen breite Streuung nicht minimieren lässt. Der Chatbot macht sich einen Trend zunutze, der durch die starke Regulierung des Bankwesens immer stärker geworden ist. Die Banken beraten nach einem sehr strikten Standardprozess und ein solcher lässt sich dann auch digital abbilden.

Albert macht die Haare schön

Albert sorgt für schöne Haare seiner User. Der Chatbot des drittplatzierten Dreierteams übernimmt die Buchung von Friseurterminen. Bekanntlich kann das sehr nervig sein. Nicht immer haben Mitarbeiter von Friseursalons Zeit, um sich um telefonische Anfragen und Buchungen zu kümmern. Hier springt Albert ein, der  24 Stunden und 7 Tage in der Woche Terminanfragen bearbeitet und in den Kalender des Friseurs einträgt. Dabei fragt Albert den Benutzer genau, welche Services er in Anspruch nehmen will. Der Chatbot ist auch nachhaltig um gutes Aussehen bemüht: Denn auf Wunsch erinnert er seine Nutzer, wann wieder ein Haarschnitt empfehlenswert wäre und sorgt damit auch für eine stärkere Kundenbindung.

Ein-Mann-Team realisiert Chatbot, der IT-Wissen von Mitarbeitern erweitert

Was mit hohem Einsatzwillen und Kreativität und ohne professionelle Programmierkenntnisse möglich ist, zeigte der Viertplatzierte. Das "Team" - eine One-Man-Show - entwickelte einen Bot in einem Betrieb das IT-Basiswissen der Mitarbeiter erweitert. Der Chatbot erläutert gängige Fachbegriff und -abkürzungen und informiert auf Wunsch auch über den aktuellen Kurs diverser Kryptowährungen. Wenn das System keine passende Antwort weiß, wird das auf einem Ticket vermerkt. Ein menschlicher Mitarbeiter kann dann die gesuchte Information in das System einspeisen. So wird dieses Informationssystem bedarfsorientiert immer schlauer.

Die Gewinner des ersten Chatbot-Hackathons konnten sich über Smartphones von T-Mobile und andere wertvolle Sachpreise freuen. Bei dem Event kam aber auch der Fun-Faktor nicht zu kurz: Die Teilnehmer posteten auf Twitter unter dem Hashtag #EDDIChatbotHackathon2018 Fotos und das lustigste davon wurde mit einem Smartphone von T-Mobile prämiert. Diesen Wettbewerb konnte ein Mitglied des Albert-Teams für sich entscheiden.

Chatbots im Fokus von weXelerate

„Hackathons sind ein wichtiges Format in der innovativen Zusammenarbeit und wir freuen uns sehr, diese bei uns durchzuführen“, betonte Gabrielle Costigan, Managing Director von weXelerate, dem größten Startup Zentrum Mitteleuropas. „Auch das Thema Chatbot ist extrem wichtig für unsere Corporate Partner. Diese arbeiten derzeit an einigen gemeinsamen Projekten mit unseren Startups“, ergänzte Claudia Witzemann, Chief Sales Officer und Managing Director von weXelerate. Franz Weber, als CEO und Co-Founder von Labs.ai und Veranstalter des Hackathons, zog am Abend zufrieden Bilanz: "Die Ergebnisse werden von den Teilnehmern weiterentwickelt und ich bin mir sicher, dass wir in naher Zukunft schon mit einigen dieser Chatbots kommunizieren werden.“

Kooperation mit Startups als logischer Schritt

Für T-Mobile Austria, weXelerate-Gründungsmitglied ist das Mitwirken als Supporter und Berater beim ersten Chatbot-Hackathon Wiens eines von vielen Engagements, mit dem das Unternehmen den Kontakt zur kreativen Entwicklercommunity aufbauen, intensivieren und pflegen will. Warum T-Mobile Austria mit der Entwicklerszene im Allgemeinen und mit weXelerate im Besonderen kooperiert, erklärt Karim Ganady aus der Strategieabteilung des Unternehmens so: Unser Anspruch als T-Mobile Austria ist es, der „Leading Broadband Player for a Digital Austria“ zu sein. Wir wollen gezielt Zukunftstechnologien fördern, indem wir die Vernetzung innerhalb der Entwickler- und Startup-Szene unterstützen, und damit digitale Lösungen in Österreich voranbringen. Unser Engagement bei WeXelerate gemeinsam mit weiteren namhaften Corporate Partnern ist dafür ein wichtiger Baustein.“

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