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Auslaufmodell Festnetz? So heben Sie Ihre Kommunikation ins digitale Zeitalter

Autor Marcel Henrich am 25.4.2017

In Mobiles Arbeiten, Telefonanlagen, Digitale Transformation

Festnetz

Mit der starken Verbreitung der Mobiltelefonie ist der Markt für herkömmliche Festnetztelefonie in den letzten Jahren massiv geschrumpft. Telefonieren im Festnetz allein ist als isolierter Dienst für viele überflüssig geworden. Für Unternehmen werden zunehmend Telefonanlagen interessant, die die Vorteile von Festnetz- und Mobiltelefonie vereinen.

Wer braucht heute noch ein Festnetztelefon, wenn man bequem mit dem Smartphone telefonieren kann? Selbst der Telefonpionier Siemens überdenkt seine Festnetztelefonanlage und hat seine weltweit 150.000 Mitarbeiter befragt, wie sie die Mobil- und Festnetztelefonie nutzen. Erfahren Sie im folgenden Beitrag, was eine moderne Telefonanlage in Zeiten der Digitalisierung bieten muss. 

Die Festnetznummer als Kernstück der Unternehmenskommunikation

In einem modernen Arbeitsumfeld ist mobiles und flexibles Arbeiten eine Grundvoraussetzung und Smartphones sind zur Drehscheibe der Kommunikation geworden. Gerade für KMU sind Erreichbarkeit und der Kontakt mit den Kunden wichtige Erfolgsfaktoren. Für die meisten Unternehmen ist aber nach wie vor ihre Festnetznummer das Kernstück der Kommunikation, da sie in vielen Fällen ein wichtiger und über viele Jahre gewachsener Bestandteil der Corporate Identity ist und in der Geschäftswelt nach wie vor für Seriosität steht. Die österreichische Festnetznummer gibt es zum Beispiel nur mit einer physischen Adresse der Firma in Österreich. Viele Unternehmen setzen bei ihrem Marktauftritt daher auf ihre Festnetznummer und nutzen Mobiltelefonie zusätzlich.

ISDN: Ein System mit Ablaufdatum

Nach wie vor sind in vielen Unternehmen klassische ISDN-Anlagen in Gebrauch, die verschiedene Dienste wie Fernschreiben (Telex), Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) und Telefonie vereinen. ISDN-Anlagen, die Unternehmen in Eigenregie betreiben, sind jedoch bereits in die Jahre gekommen und bringen einige Nachteile mit sich:

  • einen hohen Aufwand für Installation und Betrieb
  • eine limitierte Skalierbarkeit
  • eine geringe Flexibilität
  • technische Updates sind mit Kosten verbunden
  • Ausfallgefahr durch beschädigte Leitungen
  • keine Integration von Mobilfunk

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Die gemeinsame Nutzung von Festnetz- und Mobiltelefonie bringt bei herkömmlichen Telefonlösungen zusätzlich mit sich, dass unterschiedliche Rufnummern zum Einsatz kommen. Das kann bei Kunden, die eine Auskunft rasch benötigen, aber nicht alle Telefonnummern abgespeichert haben, schnell zu einem frustrierenden Erlebnis werden. Telefonanlagen, wo Festnetz und Mobilfunk getrennt sind, sind zudem kostenintensiv und verhindern oder verzögern einen reibungslosen Informationsfluss. Weitere Nachteile sind:

  • hohe Gebühren durch Weiterleitung von Anrufen (z.B. Von Festnetz- auf Mobiltelefonie)
  • fehlende Kostentransparenz
  • keine eindeutigen Ansprechpartner im Problemfall
  • doppelte Anrufe durch getrennte Rufnummern
  • doppelte Nachrichten durch getrennte Sprachboxsysteme
  • erfolglose Vermittlungsversuche durch getrennte Telefoniesysteme

Eine moderne Telefonanlage muss flexibel sein

In Zeiten der Digitalisierung und Cloud Computing müssen sich auch die Telefonielösungen an die neuen Gegebenheiten anpassen. Eine moderne Telekommunikationslösung arbeitet mit der IT zusammen und muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Usability: Anwendungen müssen für den Endanwender einfach und unkompliziert nutzbar sein.
  • Flexibilität: Anwendungen müssen kurzfristig an die Bedürfnisse der Fachbereiche angepasst werden können.
  • Mobilität: mobile Arbeitsweisen wie Home Office müssen besser unterstützt werden und die Einbindung privater Endgeräte muss möglich sein.
  • Kostentransparenz und Kostenoptimierung: Der Kostendruck steigt permanent. Das ruft nach intelligenten Wegen der Kostenwahrheit.

In Zeiten von IP-Telefonie ist ein Festnetzanschluss nicht mehr die Voraussetzung dafür, eine Festnetznummer nutzen zu können. Bei einer konvergenten Telefonanlage verschmelzen Mobilfunk und Festnetz miteinander. Trägermedien können hierbei das Internet, ein IP VPN oder auch der Mobilfunk sein. Im Gegensatz zu klassischen Telefonanlagen sind hier keine Anfangsinvestitionen etwa in Kommunikationshardware notwendig – Endgeräte ausgenommen –, da ein Dienstleister die Lösung über das Internet (Cloud) bereitstellt. Dabei darf das Thema Sicherheit natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Darauf gehen wir in einem unserer nächsten Blogbeiträge gesondert ein.

Fazit: Die Telefonanlage der Zukunft ist konvergent

Die Digitalisierung bzw. digitale Transformation durchdringt alle Bereiche eines Unternehmens und somit auch den Bereich der Telefonie beziehungsweise der gesamten Kommunikation. Klassische Festnetztelefonie hat hier kaum einen Platz mehr, denn sie kann die Anforderungen einer modernen Unternehmenskommunikation, die sehr stark auf Mobilität aufgebaut ist, nicht erfüllen. Es existieren aber Lösungen, die die Vorteile einer klassischen Festnetzanlage mit denen der Mobiltelefonie vereinen. Mit dem richtigen Kommunikationspartner können Sie Ihre Unternehmenskommunikation ins digitale Zeitalter heben.

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