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Die Premiere der Alpine Tech Challenge von 18. bis 20. Oktober in Wattens war ein voller Erfolg. Neun Start-Ups aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Belgien und Norwegen arbeiteten mit Tiroler Touristikern an digitalen Lösungen für den Alpinen Raum. Mit dabei auch T-Mobile in vielen Rollen: Als Vermittler von Know-how, als Technologiepartner mit einer IoT-Plattform um Tools zur Verfügung zu stellen und - besonders geschätzt von den Start-Ups - als Unterstützer im Bereich Data Analytics.

Challenge Smart Village / Smart Traffic in Wattens mit T-Mobile

Die Schwerpunkte der insgesamt 6 Challenges waren folgende Fragen: Wie können Daten zusammengeführt und für Angebote sowie Prognosen im Tourismus genutzt werden? Mit welchen neuen Ideen und Tools kann die Customer Journey gestaltet werden? Wie kann man das Gästeerlebnis mit digitalen Technologien verbessern, um im Wettbewerb einen Vorsprung zu haben.

Mit der Gemeinde Wattens rief T-Mobile zur Challenge Smart Village / Smart Traffic auf. Steigender Verkehr und mehr Industrie bewirken dort Luftverschmutzung und Lärm. Nun sollten die Hauptursachen identifiziert und mit digitalen Lösungen reduziert werden. Von den neun teilnehmenden Start-Ups hatten sich drei für diese Challenge beworben; sie kamen aus Österreich, der Schweiz und Norwegen.

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Experten von T-Mobile unterstützten vor Ort die jungen innovativen Unternehmensgründer, denn Know-how aus dem Mobilfunk ist kaum vorhanden und daher gefragt. Entscheidend für das Entwickeln und Testen der Lösungen war das Datenmaterial und dazu stellte T-Mobile ein anonymisiertes beispielhaftes Musterset an Signaldaten aus Wattens zur Verfügung; Bewegungsströme zeigen dabei, wohin sich Menschen oder Fahrzeuge bewegen und welche Straßen sie nutzen.

Nach dem Kennenlernen startete ein 24-Stunden-Sprint, um Lösungsansätze zu entwickeln, die beim finalen Pitch am Abschluss-Tag präsentiert wurden.

Drei Mal Innovation basierend auf Data Analytics aus dem Mobilfunk

Die drei Start-Ups die mit T-Mobile zusammengearbeitet haben, brachten unterschiedliche Expertise und Methoden ein. Was sie einte, war der Fokus auf Daten, die nutzbar gemacht werden sollen.

Das junge Schweizer Unternehmen Kido Dynamics hat die Challenge gesehen und sofort gewusst, da müssen wir dabei sein, erzählt Ignacio Barrios: „Unsere Motivation ist, dass wir ein echtes Problem mit echten Daten lösen wollen und so sind wir sehr froh, dass T-Mobile mit dabei war. Die mobilen Daten, die wir hier nutzen können, sind heterogen, das heißt wir betrachten nicht nur Gruppen, wie beispielsweise die Millennials, sondern die gesamte Bevölkerung. Unsere Technologie basiert auf Teilchenphysik, denn ein Co-Gründer ist Physiker. So haben wir einen Algorithmus entwickelt, der ermöglicht, die Mobilitätsmuster der Menschen auf einfache Art zu verstehen und dann smarte Entscheidungen zu treffen.“ Auf diese Weise kann Infrastruktur in Städten besser gemanaged bzw. neu geplant werden.

Nordic Analysis aus Norwegen wollen hinaus aufs internationale Parkett, erklärt Volker Seyffert: „Die Challenge passt gut in unsere Thematik. Wir schätzen die starken Sprint-Sponsoren wie T-Mobile, die uns enorm viel Datenmaterial geben können - und das ist ja das Wichtige für uns, weil wir mit Künstlicher Intelligenz die Daten auswerten.“  Valeriy  Zhylko ergänzt: „Außerdem sehen wir T-Mobile als Sparring Partner um gegenseitig Lösungen und Know-how auszutauschen. Wir haben bereits ein ähnliches Smart City Projekt gemacht, da ging es um Prognosen von Fahrzeugströmen in einem abgegrenzten Umfeld. Spannend ist hier das andersartige Datenmaterial, jedoch wir beginnen nicht bei Null, sondern wir können auf unserer offenen Plattform aufbauen und haben bereits die Prozesse.“

Aus Innsbruck kommt Swarm Analytics, das Start-Up möchte Daten aus dem IoT-Bereich (Internet of Things) simpel aufbereiten. Dazu erläutert Michael Bredehorn: „Unsere Software-Defined Kamera soll als Auge genutzt und ihre Daten für Big Data Applikationen verwertbar gemacht werden. Wir haben das Know-how, Kameradaten in Echtzeit zu verarbeiten, das heißt die visuelle Information in verwertbare Daten umzuwandeln; zum Beispiel Zählen von Autos, Verkehrsstromanalyse oder wie hoch die Busauslastung ist. Es gibt hier viel Potenzial und das kann man viel schneller in kleinen Gebieten wie bei der Alpine Tech ausprobieren und testen, danach können wir die Lösungen für große Städte skalieren. Wir suchen auch nach Partnern, weil wir sind Teil einer Value Chain. Mit unserer Kamera sind wir jener Teil, der am Anfang der Kette Daten erfasst, strukturiert und anbietet. Diese müssen dann verwertbar gemacht werden und da sehen wir T-Mobile als Super-Partner.“

Erfolgreicher Start zur Zusammenarbeit

Entstanden ist die Alpine Tech aus der Initiative Destination Wattens, um die Region nachhaltig weiterzuentwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Werkstätte Wattens als Gründerzentrum ist wesentlicher Teil dieses Konzepts. „Optimaler Weise entstehen längerfristige Geschäftsbeziehungen zwischen Startups und Touristikern. Unser Ziel ist es, das Thema Alpine Technology in Tirol noch stärker zu positionieren und regelmäßige Programme anzubieten, bei denen Startups und etablierte Unternehmen zusammengebracht werden", resümiert Alexander Koll, Leiter der Werkstätte Wattens.

Die Bedeutung der Zusammenarbeit wenn es um Digitalisierung geht, unterstreicht auch Matthias Neef, Geschäftsführer von Destination Wattens Regionalentwicklung: „Zum Abschluss am dritten Tag auf der Umbrüggler Alm gab es neun Pitches, drei davon mit Datenmodellen im Bereich Smart Village und Smart City. Wir sind froh, dass T-Mobile hier alle Beteiligten mit Know-how unterstützt hat. Unsere Arbeit geht weiter, denn wir planen, aus dem Sprint ein Accelerator-Modell zu entwickeln. Wattens soll ein Start-Up Hub in der Region werden.“

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