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16.11.2016     Marcel Henrich

Nach einer Studie von IDC werden bis zum Jahr 2020 zirka eine Viertelmillionen einzigartiger Internet of Things (IoT)-Anwendungen entwickelt. Dies ist Teil des laufenden Digitalisierungsprozesses - und hat auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Sowohl Mitarbeiter als auch Arbeitgeber müssen mit immer smarter werdenden Geräten umgehen, die ihre Arbeitsabläufe ändern. 

Lassen Sie uns einen Blick auf die Digitalisierung am Arbeitsplatz werfen:

Verbesserte Zusammenarbeit

Es ist nun allgemein bekannt, dass der Aufstieg von Smartphones und Co. dazu beigetragen hat, dass Mitarbeiter in Kontakt bleiben, auch wenn sie aus verschiedenen Büros oder Teilen der Welt miteinander arbeiten. Cloud-basierte Speicherdienste ermöglichen es ihnen, große Datenmengen in einem verteilten Unternehmen orts- und geräteunabhängig zur Verfügung zu stellen, während Videokonferenz-Tools eine nahezu persönliche Kommunikation ermöglichen. Allerdings gibt es noch größere Veränderungen: die ersten Telepräsenzroboter sind bereits auf dem Markt. Mit einem Tablet oder Mobiltelefon können sich Benutzer nun virtuell an einen entfernten Ort begeben und durch den Roboter mit den dort Anwesenden interagieren. Der Roboter hat verschiedene Sensoren sowie einen Bildschirm an Bord und ist sogar mobil. So muss man sich nicht einmal in einem speziellen Konferenzraum treffen - der Roboter fährt einfach in das Büro desjenigen, den man sprechen möchte.

Gesteigerte Produktivität

Stellen Sie sich eine Kaffeemaschine vor, die ständig mit Ihrem Smartphone kommuniziert. Sie könnten Ihren Lieblingskaffee wählen und die Zubereitung starten noch bevor Sie von Ihrem Bürostuhl aufstehen. Denken Sie nur an die ganze Zeit, die Sie sparen würden, weil Sie nicht länger in der Büroküche warten müssen als nötig.

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Von Fitness-Tracking-Geräten profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Arbeitgeber. Studien haben gezeigt, dass gesunde Mitarbeiter produktiver sind, und erstaunlicherweise beginnen Unternehmen, den Fitness-Tracker-Trend aktiv zu fördern. Laut Tractica werden bis zum Jahr 2020 mehr als 75 Millionen solcher tragbaren Geräte in Büroumgebungen eingesetzt, und viele von ihnen werden kostenlos im Rahmen von Corporate Wellness Programmen zur Verfügung gestellt. Man geht auch potenziellen Kosteneinsparungen aus, die mit gesünderen Arbeitnehmern verbunden sind: Zum Beispiel bieten einige Krankenversicherer Rabatte für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern Fitness-Tracking-Geräte bereitstellen, in der Hoffnung Arztbesuche und damit Versicherungsansprüche zu reduzieren.

Die Produktivität am Arbeitsplatz kann außerdem noch steigen, weil das Thema Standortverfolgung viel einfacher und nahtloser wird. Nicht nur Geräte und Maschinen, sondern auch einfachste Gegenstände können in Zukunft kostengünstig mit dem Internet verbunden werden und übertragen ihren Standort. Da die Suche nach Dingen dann viel einfacher ist, gewinnen Arbeitnehmer mehr Zeit für das Wesentliche. Die Verringerung der Verlustrate spart außerdem auch bares Geld.

Verbesserte Sicherheit

Sensoren, die es Unternehmen ermöglichen, die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern, bieten als weiteren Vorteil auch mehr Sicherheit. Wearables sind grundsätzlich kleine Computer, die bequem am Körper getragen werden können und in Kleidungsstücke oder tragbare Accessoire integriert sind. Diese sind meist noch raffinierter als ein Smartphone, da sie über spezialisierte Sensoren verfügen. In einer gefährlichen Arbeitsumgebung, zum Beispiel an einer Stromleitung oder auf einer entfernten Ölplattform, könnte die Kleidung des Technikers einen Notruf absetzen, falls dieser stürzt. Das Unternehmen kann dann schnell reagieren und den Zustand des Mitarbeiters in Echtzeit überprüfen. Fortschrittlichere Wearables können sogar Biotelemetriedaten erfassen, wie beispielsweise den Herzschlag und die Atmung des Tragenden.

Komplexere Geräteverwaltung

Mit dem immer größer werdenden Internet der Dinge wächst auch die Komplexität dessen Managements. Jenseits von Smartphones, Mobile Device Management (MDM) und Bring your own Device (BYOD), bekommen es Unternehmen und Arbeitnehmer mit einer völlig neuen Dimension zu tun: Die Steuerung von zahllosen IoT-fähigen Geräten. Viele dieser IoT-fähigen Geräte haben keine direkten Eingabe-Ausgabe-Systeme, keinen Bildschirm und keine Tastatur. Außerdem steigt die Komplexität aufgrund der Vielzahl von Betriebssystemen. Mitarbeiter und IT-Abteilungen werden eine breitere Palette von Plattformen bewältigen müssen, was eine konkrete Ausbildung zum Steuern und Verwalten von Cross-Plattform-IoT-Geräten erfordern wird.

Neue Berufe

Cloud- und Big-Data-bezogene Arbeitsplätze werden spezialisierter als je zuvor. Gartner berichtet, dass die Zahl der Chief Digital Officers (CDOs) kontinuierlich steigt und sagt voraus, dass bis 2019 90 Prozent der Großunternehmen einen CDO für das Management ihrer digitalen Ziele haben werden. In Zukunft werden wir noch viel mehr Data Scientists, IT-Analysten, Software Entwickler und Customer Experience Designer benötigen - und wahrscheinlich noch einige andere Titel, an die wir heute noch nicht einmal denken können. Unternehmen stehen daher vor der immensen Herausforderung, geschulte Mitarbeiter und Fachleute zu finden, die das sich schnell entwickelnde Internet der Dinge zum Vorteil des Unternehmens nutzen können.

Wenn Sie bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens die richtigen Partner an Ihrer Seite haben, werden Sie bei jedem Schritt in diese Richtung unterstützt. Besonders kleine Unternehmen mit weniger IT-Know-how und –Ressourcen profitieren von der Erfahrung eines spezialisierten Partners.

 

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