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Die Vorteile einer modernen PBX Anlage (Telefonanlage)

Autor Andreas Eisner-Klee am 10.6.2014

In Telefonanlagen, Netz, Mobiles Festnetz

ISDN-Telefonanlagen gehören endgültig der Vergangenheit an. Unternehmen, die konvergente Kommunikationsmedien in einem System unterbringen wollen, verfrachten diese in eine virtuelle, webbasierte Lösung. Bei einer konvergenten „IP Telefonanlage“ verschmilzt Mobiltelefonie mit Festnetz und Computer. PBX steht für „Private Branch Exchange“. Sinnvoll ist eine PBX-Anlage bereits ab fünf Nebenstellen.

Der Aufbau einer solchen Anlage ist denkbar simpel: Sie existiert nicht physisch in einem Serverraum am Unternehmensstandort, sondern ist auf den hochverfügbaren Servern des jeweiligen Anbieters gehostet. Als Kunde erspart man sich dadurch hohe (Erst-) Investitionen in Hardware oder Wartung, denn man bezahlt seine virtuelle Telefonanlage monatlich im Rahmen einer Leasingvereinbarung.

Eine einzige Nummer für Festnetz und Handy

Die scharfe Trennung von Festnetz- und Handynummer ist mit dieser Technologie nicht mehr notwendig. Eine konvergente hosted-PBX-Anlage ermöglicht die Erreichbarkeit jedes Mitarbeiters unter einer einzigen Nummer – gleichgültig, ob er im Büro sitzt und ein Festnetzgerät vor sich am Schreibtisch stehen hat, oder ob er unterwegs ist und ein Mobiltelefon mit sich trägt.

Eingehende Anrufe gelangen über die virtuelle Anlage am Server des Anbieters direkt an das Endgerät. Der Benutzer steuert dabei seine telefonische Erreichbarkeit über eine Applikation am Computer oder am Mobiltelefon (Smartphone). Dort kann er unter anderem seinen Verfügbarkeitsstatus setzen, der für alle Clients in der virtuellen Telefonanlage sichtbar ist. Wie beispielsweise bei Skype, kann man auch hier seinen Status auf „Besprechung“ oder „verfügbar“ oder „Urlaub“ setzen.

Die Vorteile einer konvergenten Hosted-PBX-Anlage auf einen Blick:

  • Besser erreichbar: Durch die einheitliche Erreichbarkeit jedes Mitarbeiters unter einer Nummer, sparen sich Kollegen das mühsame Verbinden zu Mobiltelefonen, wenn jemand nicht im Büro ist. Die Mitarbeiter sind wesentlich leichter erreichbar.
  • Leicht skalierbar: Eine hosted-PBX-Anlage ist leicht skalierbar, da für neue Mitarbeiter an der Anlage selbst keine Änderungen vorgenommen werden müssen. Man muss lediglich einen neuen Account erstellen und ein Endgerät zu Verfügung stellen. Ebenso unkompliziert ist die Integration einen neuen Firmenstandortes.
  • Freiminuten mitnehmen: Freiminuten aus Mobilfunktarifen können dank der Verschmelzung beider Technologien bei vielen Anbietern auch für die Festnetztelefonie genutzt werden.
  • Videotelefonie: Durch die IP-Verbindung kann man innerhalb kürzester Zeit Telefon- und Webkonferenzen realisieren sowie Videotelefonie in die Infrastruktur integrieren.
  • Funktioniert auch unterwegs: Interne und somit kostenlose Anrufe sind auch für Mitarbeiter möglich, die ihren Arbeitsplatz häufig in das Mobile Office verlegen, und beispielsweise von zu Hause via VPN (Virtual Private Network) mit dem Firmennetzwerk verbunden sind.
  • Keine Wartungskosten und kein Wartungsaufwand, da die Telefonanlage durch den Anbieter gewartet wird.

Kritik an der virtuellen Anlage

Trotz vieler Vorteile einer Hosted-PBX-Anlage, gibt es dennoch Punkte, die mitunter Nachteile für Unternehmen bringen können. Da sich die Telefonanlage nicht mehr physisch im Unternehmen befindet, ist man bei Wartung und Fehlerbehebung vom jeweiligen Anbieter abhängig. Achten Sie daher bei der Wahl des Anbieters auf gute Referenzen, 24/7-Support und redundante Systeme.

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