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Billiger telefonieren: 7 Tipps, wie Sie Telefonkosten senken

Autor Veronika Schindelar am 6.2.2016

In Netz, Roaming

Das Telefon ist im Geschäftsleben nach wie vor ein wichtiges Werkzeug. Daran haben neue Kommunikationskanäle wie E-Mail, Chat oder SMS kaum etwas geändert. Die Kosten fürs Telefonieren sind für viele Firmen nicht unbeträchtlich. Mitarbeiter werden immer mobiler und viele von ihnen benötigen ein Handy als Arbeitsgerät.

Zum Aufwand für das Festnetztelefon, auf das wenige Betriebe wirklich verzichten können, kommen dann die Kosten fürs mobile Telefonieren dazu. Immer mehr Firmen, auch kleine, bearbeiten heute internationale Märkte. Dies macht grenzüberschreitende und damit teurere Telefonate mit Lieferanten, Kunden und Geschäftspartnern notwendig.

Mit einigen Maßnahmen können Sie den Aufwand in Grenzen halten und billiger telefonieren. In diesem Beitrag finden Sie 7 Tipps wie Sie Telefonkosten senken:

1. Pool Tarife: Gesamtkontingent statt Einzelverrechnung

Ein Telefon- bzw. Datentarif, der genau auf die Bedürfnisse Ihres Betriebes zugeschnitten ist, kommt Ihnen am billigsten. Pool-Tarife eignen sich dafür sehr gut. Damit können Sie einen passenden Mix an Services, wie Sprachtelefonie, Volumen für ortsgebundenes und mobiles Surfen oder SMS als Kontingent für das gesamte Unternehmen zusammenstellen. Aus diesem gemeinsamen Topf bedienen sich sich dann Ihre Mitarbeiter.

Das heißt, nicht mehr der einzelne Anschluss, sondern das gesamte Kontingent wird als Fixpreis in Rechnung gestellt. Im Kontingent können zum Beispiel Telefonminuten oder Datenvolumen von Mitarbeitern mit wenig Nutzung von anderen Mitarbeitern mit höherer Nutzung verbraucht werden. In Summe zahlen Sie weniger. Wenn sich Ihre Kommunikationsbedürfnisse ändern, dann passen Sie das Kontingent einfach an.

Pool Tarife eignen sich von Klein- bis zu Großunternehmen.

2. Geräte zentral managen

Mit einer Mobile-Device-Management-Lösung (MdM) verwalten Sie Ihre Firmenhandys und -tablets sowie Notebooks effizienter und Sie reduzieren Kosten. MdM erlaubt es Ihnen für alle mobilen Endgeräte Nutzungs-Grenzen zentral festzulegen und auch zentral zu verwalten. Wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel im Ausland mehr Datenvolumen braucht, erfüllen Sie diese Anforderung über die MdM Applikation sehr einfach. Reports geben Ihnen genau Auskunft über die Nutzung jedes einzelnen Devices.

Darüber hinaus haben Sie mit MdM auch die Software der Geräte unter Kontrolle. Nur genehmigte Software kann zentral auf den Endgeräten installiert werden. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern spart auch Kosten, da die Installation neuer Software remote erfolgt, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss. Weitere Informationen über MdM erhalten Sie in diesen Blogbeiträgen über die Success-Story von Kral und die Vorteile von MDM für Unternehmen.

3. Festnetz und Mobilfunk verbinden

Getrennte Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse verursachen gleich mehrfach höhere Kosten, da für beides ein Grundentgelt anfällt und Freiminuten nicht gemeinsam konsumiert werden. Oft ist noch eine alte Telefonanlage in Betrieb, die zusätzlich Kosten durch Hardware bzw. Leasing, Service und Wartung verursacht.

Moderne Telefonanlagen in der Cloud, wie All-In-Communication von T-Mobile, verbinden Mobilfunk und Festnetz und verursachen keine Kosten für Hardware Service und Wartung der Telefonanlage. Selbst ein eigener Raum für die Anlage entfällt. Die beste Lösung um billiger zu telefonieren, ist eine moderne Telefonanlage in der Cloud gepaart mit einem Pool Tarif (siehe oben).

Damit nutzen Sie die Kostenvorteile durch die Integration Festnetz und Mobilfunk gemeinsam mit einem Kontingent von Services, Minuten und Datenvolumen. Interne Gespräche egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz sind kostenlos. Über die Vorteile einer modernen Telefonanlage in der Cloud erfahren Sie in diesem Beitrag.

4. Roaming-Pakete buchen

Wenn Sie Ihr Kommunikationsverhalten und Ihre Web-Aktivitäten auch während eines Auslandsaufenthaltes nicht einschränken wollen, dann hält Ihr Mobilfunkbetreiber auch passende Roaming-Pakete für Sie bereit. Wenn Sie das für Sie passende Paket rechtzeitig buchen, sind Sie vor überraschend hohen Handyrechnungen gefeit.

5. Bei großem Datenverbrauch im Ausland WLAN verwenden

Wenn Sie am Smartphone Ihre E-Mails checken, eine Adresse via Google Maps suchen oder eines Ihrer Social-Media-Profile aktualisieren, ist immer ein Datentransfer im Spiel. Bisweilen verursachen manche Apps im Hintergrund einen Datentransfer, von dem Sie gar nichts merken. Wenn Sie sich im Inland befinden, entstehen durch all diese und weitere Aktivitäten am Smartphone dank inkludiertem Datenvolumen nur selten Mehrkosten. Im Ausland ist das anders.

Je nachdem, in welchem Land Sie sich befinden, können ein paar Klicks schon ziemlich teuer kommen. Wenn Sie Kosten für Datenroaming ganz ausschließen wollen, deaktivieren Sie die Datennutzung auf Ihrem Handy oder über das Self-Service-Portal Ihres Mobilfunkbetreibers.

Für das gelegentliche Checken Ihrer Mails und Social Media Aktivitäten kommen Sie mit einem Roaming Paket zumindest in den EU Mitgliedsstaaten ganz gut aus. Sollten Sie jedoch große Datenvolumen für große Downloads und zum Beispiel für Videos nutzen, dann ist es ratsam sich in ein WLAN-Netzwerk einzuwählen. Öffentliche Hotspots sollten Sie aber mit Vorsicht nutzen.

6. Aktuelle Telefontarife nutzen

Verabschieden Sie sich von alten Telefontarifen und -verträgen. Neue Tarife sind meist billiger, flexibler und berücksichtigen auch immer die aktuellen Richtlinien der Europäischen Union. Die ist bekanntlich bemüht, die Kosten für den Mobilfunk für die Kunden weiter zu senken. Die politische Diskussion um die Abschaffung der Handygebühren im Ausland ist jedenfalls noch nicht ganz ausgefochten.

7. Skype einsetzen

Skype ist zwar keine Alternative zum Telefon, eignet sich jedoch für bestimmte Zwecke für den geschäftlichen Einsatz, wie zum Beispiel für Onlinemeetings. Wenn Sie den Einsatz dieses Tools für Ihr Geschäftsleben in Erwägung ziehen, sollten Sie aber einige Ratschläge beherzigen, um Sicherheitsrisken zu vermeiden. Das deutsche Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK) hat einen praktischen Leitfaden zum Einsatz von Skype in Unternehmen zusammengestellt.

Fazit: Billiger Telefonieren

Wie Sie sehen, gibt es einige konkrete Möglichkeiten den Aufwand für Ihre Telekommunikation zu senken. Moderne Telekommunikationstools, wie zum Beispiel die modernen Telefonanlagen in der Cloud sparen nicht nur Geld, sondern machen Ihr Unternehmen auch effizienter. Wenn zum Beispiel alle Mitarbeiter unter einer einzigen Telefonnummer erreichbar sind, geht einfach alles schneller. Ein zusätzlicher Nutzen, der in Geld schwer messbar ist.

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